“Trump ist die Höllengeburt, die Amerika braucht!”

Gastbeitrag von ALEXANDER STRAUSS

Mehr Waffen, Einschränkung des Internets, Gebrauch von Atomwaffen und Steuersenkungen: Trumps Wähler verehren ihn als „Messias“ und stellen sich dadurch gegen die „Weicheier- und Pussy-Gesellschaft“.

 

Donald Trump wird hierzulande dämonisiert. Donald Trump wird mit Hitler verglichen. Donald Trump wird als geistig zurückgeblieben diskriminiert. Doch Donald Trump ist bei vielen Millionen US-Amerikanern „Kult“ und wird als eine Art neuer „Messias“ verehrt.

 

„Wohlstand für Alle“ und eine „wunderschöne“ Mauer

Der Milliardär Donald J. Trump polarisiert wohl wie kein anderer US-Politiker. Und er hat Ahnung. Zumindest von der Baubranche. Seine Biografie „Nicht kleckern, klotzen!“, die 2008 erschien, liest sich wie ein Erfolgsroman. Seine Versprechen sind blumig und sollten, sofern sie überhaupt durchführbar sind, Wohlstand für alle Amerikaner bringen.

Eines seiner Lieblingsthemen ist die Einwanderung. Trump hat vor, entlang der Grenze nach Mexiko, eine Mauer zu errichten die nach eigener Aussage „unüberwindbar“, „leibhaftig“, „hoch“, „mächtig“ und „wunderschön“ sein soll.

 

„Wenn wir schon Atomwaffen haben, sollten wir sie auch benutzen“

Doch Donald Trump hat noch mehr Wahlkampf-Asse im Ärmel:

Einschränkung des Internets: Vor allem für Bereiche in denen sich der islamische Staat sich tummelt. Die Durchführung dieses Plans möchte er mit Bill Gates besprechen.

Stärkere Überwachung von Moscheen oder notfalls sogar ihre Schließung: „Man muss beginnen, die Moscheen zu beobachten und zu untersuchen, weil dort viel geredet wird“, so Trump. Seine politischen Gegner distanzierten sich allerdings von diesem brutalen Einschnitt in die Religionsfreiheit.

Härtere Terrorbekämpfung: „Wir werden den Islamischen Staat in die Hölle bomben“. Über die genaue Durchführung dieses Vorhabens schweigt er sich bisher allerdings aus.

Möglicher Einsatz von Atombomben: Dazu, mein persönliches Lieblingszitat des Kandidaten: „Wenn wir schon Atomwaffen haben, sollten wir sie auch benutzen“. Ich denke, hier ist jeder Kommentar überflüssig.


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Mehr private Waffen und weniger Kontrollen: Donald Trump liebt Waffen und trägt selbst hin und wieder eine. Für ihn und viele Millionen Amerikaner symbolisiert das Tragen von Waffen „Freiheit“.

Steuererleichterungen für Alle: Trump will die Amerikaner von der Steuerlast befreien. Manche sogar ganz. Einzelpersonen mit einem Einkommen bis 25.000 Dollar sollten überhaupt keine Steuern bezahlen. Für Paare soll die doppelte Summe gelten. Das würde rund 30 Millionen Haushalte der USA betreffen. Auch Gut- und Spitzenverdiener will er entlasten. Allein die Umsetzung dieses Versprechens würde ein bisher unbeziffertes Loch in den Haushalt des Landes reißen. Über ein Modell der Gegenfinanzierung schweigt sich Trump noch aus.

Abbau der Staatsverschuldung: Reportern der „Washington Post“ gegenüber sagte der Milliardär: „Wir müssen 19 Billionen Dollar Schulden loswerden“. Dies will Trump in nur acht Jahren bewerkstelligen. Ein wirklich ehrgeiziger Plan, bei dem, wenn er auch nur ansatzweise klappen sollte, unser Bundesfinanzminister, Wolfgang Schäuble, seinen Meister gefunden haben würde.

 

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Trump ist eine „Höllengeburt“

Sie kommen vor allem aus der gebeutelten Mittelschicht Amerikas uns scheinen ihm, was auch immer sagt, die Treue zu halten. Einige prominente Anhänger sind: Dennis Rodman, Hulk Hogan, Mike Tyson und die Politikerin Sarah Palin.

Das Hollywood Urgestein Clint Eastwood bringt es auf seine Art auf den Punkt: „Wir leben in einer Generation der Weicheier“, für ihn ist das größte Problem dieser Tage die „Pussy- Generation“. Er spricht wohl vielen Amerikanern aus dem Mund, wenn der davon ausgeht, dass der Immobilienmogul aus New York es schon richten wird.

Der Sänger und Entertainer Wayne Newton, bekannt aus der Serie „Fackeln im Sturm“ sagte bei CBS News, er „liebe“ Trump: „Erstens, weil er die Wahrheit sagt und zweitens, weil dort angekommen ist, wo die meisten hinwollen“.

Stephen Baldwin, der jüngere Bruder von Alec Baldwin, findet Trump „fantastisch“. Er sei kein typischer Politiker und würde sich nichts aus dem machen, was andere über ihn sagen.

Die Schauspielerin Kristie Alley, die in den 80er Jahre Kultstatus genoss, unterstützt ihn offiziell und betont, dass sie dies bewusst als eine “Frau” macht. Offensichtlich spielt sie darauf an, dass Trump ein sehr konservatives Frauenbild nachgesagt wird.

Der Musiker und Waffenfanatiker Ted Nugent brachte seine Stellungnahme schnell auf den Punkt: „Trump ist die Höllengeburt, die Amerika so dringend braucht“.

„Was zum Teufel habt ihr zu verlieren?“

„Meine Fans sind so clever und loyal, ich könnte jetzt jemanden erschießen und sie würden mich trotzdem wählen“. Das ist nur eine der selbstbewussten Aussagen von Donald Trump über seine Wählerschaft.

Und tatsächlich: Für seine Wähler gilt Trump als der Messias, der das Land aus den Angeln heben und völlig neu wieder aufbauen wird. „To shake up“, donnert es immer wieder auf seinen Wahlkampfveranstaltungen.

Als reicher Geschäftsmann gilt er als jemand, der niemandem etwas schuldig ist und deshalb seine Vorschläge auch umsetzen kann. Es ist die Sehnsucht nach gut bezahlten Jobs, wie es sie einmal in den Fabriken und in der Industrie Amerikas gab, bevor die Arbeitsplätze ins billigere Ausland verlegt wurden. Die Situation in Amerika erinnert mich an das Deutschland der 1930er Jahre. In den USA könnte sich eine ähnliche Situation wiederholen.

Der „Messias“ hat es selbst schon auf den Punkt gebracht, als er bei den afroamerikanischen Wählern um Unterstützung warb: „Ihr lebt in Armut, eure Schulden sind nicht gut, ihr habt keine Jobs, 58 Prozent eurer jungen Leute sind arbeitslos- was zum Teufel habt ihr zu verlieren?“

Donald Trump gibt seinen Anhängern die Hoffnung, die Hillary Clinton nicht geben kann, da sie bereits versprochen hat, dass alles erst mal so bleibt, wie es ist.

 


Hintergrund: Donald John Trump

Donald John Trump wurde am 14.Juni 1946, als Sohn deutscher Einwanderer geboren.

Der Immobilien-Mogul und Investor wurde zu einem der erfolgreichsten Unternehmer der Vereinigten Staaten. Besondere Berühmtheit erlangte er durch seinen ausschweifenden Jetset-Lebensstil. Spätestens seit dem Bau des „Trump Tower“ (1983) in Manhattan wurde er über die Landesgrenzen hinaus populär. Zu seinem Imperium zählen Kasinos, Hotels und Bürohäuser in zahlreichen Metropolen auf der ganzen Welt.

2015 kündigte Trump an, dass er sich bei der Republikanischen Partei, als Kandidat die US-Präsidentschaftswahl im November 2016 zu bewerben wolle. Am 19.Juli wurde er auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner in Cleveland offiziell zum Präsidentschaftskandidaten gewählt. Am 21 Juli nahm Trump formell die Wahl an.


 

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Alex

ALEXANDER STRAUSS, Jahrgang 1969, lebt am Fuße der Schwäbischen Alb und gehört zum Autoren- und Rechercheteam von Dr. h.c. Michael Grandt. Seine Schwerpunkte sind Medien, Hintergründe und Geopolitik.

 

 

 

 

Quellen:

 

http://www.whoswho.de/bio/hillary-rodham-clinton.html

http://www.whoswho.de/bio/donald-trump.html

http://www.spiegel.de/fotostrecke/zehn-thesen-an-die-donald-trump-glaubt-fotostrecke-132681.html

http://www.spiegel.de/#ref=gallery-last-image

http://www.bild.de/politik/ausland/donald-trump/streit-ueber-grenzmauer-zu-mexiko-47608352.bild.html

http://www.spiegel.de/fotostrecke/zehn-thesen-an-die-donald-trump-glaubt-fotostrecke-132681-3.html

http://www.fr-online.de/us-wahl/donald-trump-warum-trumps-idee-unmoeglich-ist,11442534,34047550.html

http://www.welt.de/vermischtes/article156185888/Was-Hollywood-Stars-von-Donald-Trump-halten.html

http://www.welt.de/vermischtes/article156185888/Was-Hollywood-Stars-von-Donald-Trump-halten.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/us-wahlkampf-unzerstoerbar-die-treue-der-trump-fans-1.3120517

http://www.sueddeutsche.de/kultur/us-wahl-clint-eastwood-feiert-trumps-unangepasstheit-1.3107403

http://web.de/magazine/politik/wahlen/us-wahl/donald-trump-fragt-schwarze-habt-verlieren-31818364


Foto: Pixabay.com

 

 

 

 

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4 Comments

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