Österreich-Angst: Wird ein „Nazi“ Bundespräsident?

Der als „Nazi“ verunglimpfte Norbert Hofer (FPÖ) hat gute Chancen ins höchste Staatsamt gewählt zu werden. Droht dann der ÖXIT?

 

Der 4. Dezember 2016 könnte ein Datum von historischer Bedeutung sein. An diesem Tag nämlich könnte der Anfang vom Ende der EU eingeläutet werden.
In Österreich findet nämlich die zweite Stichwahl zum Amt des Bundespräsidenten statt und beste Aussichten hat Norbert Hofer (FPÖ), ein „Rechter“. Er wäre EU-weit der erste Vertreter einer Rechtsaußenpartei im höchsten Staatsamt. Ein wahrer Donnerschlag!

Denn der Bundespräsident in Österreich hat weit mehr Befugnisse als hier in Deutschland:

  • Nur er bestimmt den Kanzler
  • Er kann das Parlament auflösen

Der „Schrecken“ der „Etablierten“

Denn die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ist der „Schrecken“ für die Etablierten, die sich jetzt schon um ihre Pöstchen und um die EU sorgen.

Das FPÖ-Motto: „Österreich zuerst!“ verheißt für die Multi-Kulti-Gender-EU-Fetischisten nichts Gutes. Die Freiheitlichen, die in unserem Nachbarland auch „die Blauen“ genannt werden, sind nicht auf Kuschelkurs aus:
• Sie warnen vor „kulturfremden Arbeitsmigranten“
• Sie sind für eine Begrenzung von Zuwanderung
• Sie setzen sich für mehr Volksbefragungen ein
• Sie wollen eine verstärkte „Rückverlagerung“ von EU-Kompetenzen auf die nationale Ebene
Und Norbert Hofers Ankündigungen tragen auch nicht gerade zur Beruhigung der politisch Korrekten bei:
• Er will den Kanzler der regierenden Großen Koalition (SPÖ/ÖVP) entlassen, wenn dieser sich nicht kooperativ zeigt.
• Er erwägt eine Volksbefragung zum EU-Austritt Österreichs, wenn die Türkei beitritt.

  • Er will die Sicherheitskräfte verstärken
  • Er will eine Aberkennung der Staatsbürgerschaft für österreichische IS-Kämpfer.
  • Er will nicht, dass Österreich zum „EU-Bundesland“ degradiert wird.
  • Er hat Trump gratuliert und will gute Beziehungen zu Russland.
  • Er will, dass Österreich militärisch neutral bleibt.
  • Er ist für die Aufhebung der Russland-Sanktionen.
  • Hätte auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise (2015) die gesamte Regierung entlassen. 

Kein Wunder also, das Hofer und seine Partei ins Fadenkreuz der selbsternannten Moralisten gerät, die keine andere Meinung dulden.


Hintergrund: Die österreichische Bundespräsidentenwahl

April 2016:

Im ersten Wahlgang lag Norbert Hofer deutlich vor seinem Herausforderer Van der Bellen (Grünen-nah). Hofer: 35,1 Prozent, Van der Bellen: 21,3 Prozent.

Mai 2016:

Van der Bellen siegt bei der Stichwahl hauchdünn mit 50,3 Prozent der Stimmen. Viele FPÖ-Anhänger wittern Unregelmäßigkeiten, weil van der Bellen „plötzlich“ vorn liegt und in der kurzen Zeit fast 14 Prozent gut gemacht haben soll.

Juni 2016:

Die FPÖ legt Beschwerde wegen Wahlmanipulationen ein.

Juni-Juli 2016:

Die deutsche Mainstreampresse „spottet“ über die vermeintliche FPÖ-„Verschwörungstheorie“.

Juli 2016:

Der Verfassungsgerichtshof gibt der Wahlanfechtung der FPÖ – zum Entsetzen der Etablierten – statt. Begründung: Die Auswertung der mittels Briefwahl abgegebenen Stimmen wurde in 14 Stimmbezirken rechtswidrig vorgenommen. Die Übermittlung von (Teil-)Ergebnissen der Wahl vor Wahlschluss an ausgewählte Empfänger durch die Bundeswahlbehörde verstößt gegen den Grundsatz der Freiheit der Wahl. Laut Verfassungsrichter Johannes Schnizer wurde das Wahlgeheimnis 10.000-fach bei den Briefwahlstimmen verletzt. Der VfGH hatte keine andere Möglichkeit, als die Wahl aufzuheben.

Oktober 2016:

Die Wiederholung der Wahl musste abgeblasen werden, weil die vorgesehenen Briefumschläge mit fehlerhaften Klebestreifen versehen waren

4. Dezember 2016:

Wiederholung der Stichwahl


 

„Nazi“, „Faschist“, „Ewig gestrig“

Wie Trump in den USA und wie die AFD in Deutschland, so wird auch Hofer von den Systemmedien, Künstlern, Intellektuellen und politisch Korrekten regelrecht „zerfetzt“. Hier einige Kostproben:
Martin Schulz (noch EU-Parlamentspräsident) verletzte seine Neutralitätspflicht: Wenn Hofer an die Macht kommt, wäre „Europas Charakter“ bedroht.
Jean-Claude-Juncker (EU-Kommissionschef) verletzte seine Neutralitätspflicht und warb sogar für Hofers Gegenkandidaten, den Grünen-nahen Alexander Van der Bellen.
• Der Uno-Hochkommissar für Menschenrechte rüffelte den FPÖ-Mann in einem Atemzug mit Donald Trump und den Ideologen des Islamischen Staats.
• Der Schriftsteller Robert Menasse sieht in ihm gar einen Nazi: „Hofer ist einer. Punkt.“
• Der Schriftsteller Armin Thurnher schreibt von einem „Faschisten“.
• Andere österreichische Kritiker nennen Hofer „ewig gestrig“.
DER SPIEGEL: „Saubermann“; er spielt „die Rolle eines Dackels inmitten von Pitbulls“; „der Meister Proper der FPÖ.“
• Österreichs Leitmedien: „Wolf im Schafspelz“ und „personifizierte Nebelgranate“.
Manche kritische Österreicher sind überzeugt: Ein als „Biedermann getarnter Brandstifter“ soll in die Hofburg „geschleust werden“, um seinem rabiateren Parteifreund Strache die „Steigbügel zur Kanzlerschaft zu halten“.

Andere Postings an ihn:

  • „Hurensohn“
  • „Hüte dich vor Krüppeln“ (als Anspielung auf seine Behinderung)
  • „Warum hast du nicht bald einen Autounfall?“

Wird die CDU „rechter“ als die AfD?

„Monster“ Hofer?

Ist Norbert Hofer (Jahrgang 1971) wirklich so ein „Monster“?

Hier einige Facetten aus seinem PRIVATleben, die hierzulande wenig publiziert werden, weil der „Mensch“ Hofer nicht zum Bild passt, das man in der Öffentlichkeit von ihm zeichnen will:
• Ist in 2. Ehe verheiratet und hat vier Kinder
• Hatte 2003 einen schweren Unfall beim Paragleiten und lebt seither mit einem inkompletten Querschnitts-Syndrom (deshalb der Stock)
• Führt zum privaten Gebrauch eine Pistole (Glock-26) mit sich
• Ist Ehrenmitglied der Burschenschaft Marko-Germania
• Ist Ehrenritter des St. Georgs-Orden (Europäischer Orden des Hauses Habsburg-Lothringen)
• Liest J.F. Cooper und John Grisham
• War Bord- und Systemingenieur bei Lauda-Air
• Ist ausgebildeter Rhetorik-Trainer
• Raucht Elektrozigarette
• Isst gerne Schnitzel mit Ketchup
• Seit 1993 aktiv in der FPÖ

Das Versagen der „Etablierten“ ermöglichen Hofer und die FPÖ

Hofer hat beste Aussichten zum österreichischen Staatsoberhaupt gewählt zu werden. Denn die FPÖ liegt bei Umfragen vor den einstigen „großen Volksparteien“ SPÖ und ÖVP.
Was aber hat Norbert Hofer und die FPÖ bei der Bevölkerung so stark gemacht?

Ganz einfach: „Sehnsüchte“:
• Nach der „guten alten Zeit“
• Nach einer Welt ohne Finanzkrise
• Nach einer Welt ohne Flüchtlingskrise
• Nach einer Welt ohne islamistischen Terror
• Nach einer Welt mit sicheren Arbeitsplätzen
• Nach einer Welt mit wenig Kriminalität
• Nach einer Welt ohne EU-Gängelungen
• Nach einer Welt in der die Menschen politisch wieder etwas zu sagen haben
• Nach einer Welt mit klassischen Milieus
• Nach einer Welt ohne Globalisierung
• Nach einer Welt ohne Gender-Mainstream
• Nach einer Welt ohne political correctness
• Nach einer Welt ohne Multi-Kulti-Diktat
• Nach einer Welt mit freien Medien
• Nach einer Welt ohne überbordernde linke Gesinnungskultur
• Nach einer Welt mit Moral und Werten
DIESES Versagen der „Etablierten“ haben Hofer und die FPÖ erst möglich gemacht.

Geheim: So sollen unbequeme Wähler „umgedreht“ werden

Norbert Hofers „Sprüche“:

• „Österreich ist nicht nach rechts gerückt, sondern in Richtung Vernunft.“
• „Wir können die starke Stimme in Europa sein.“
• „Wir sind in der Lage, auch ins Ruder zu greifen.“

  • „Wir brauchen weniger Steuern und nicht mehr“
  • „Eine falsche Zuwanderungspolitik sorgt auch für Unsicherheit in Österreich.“
  • „Nicht der Bundespräsident und der Kanzler haben recht, sondern der Wähler.“
  • „Der 8. Mai ist ein wichtiger Tag, aber wir waren immer noch besetzt.“

Und dann:

  • „Sie werden sich noch wundern, was alles geht.“

Vielleicht sogar der Austritt aus der EU, wenn Norbert Hofer als neuer österreichischer Bundespräsident eine Volksabstimmung darüber initiiert.

 

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Quellen:
http://www.wahlinformation.at/bundespraesidentenwahl.html
https://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete/Norbert.Hofer
Nina Horaczek, Claudia Reiterer: HC Strache: sein Aufstieg, seine Hintermänner, seine Feinde, Wien 2009, S. 124 f.
DER SPIEGEL 47/2016
https://kurier.at/politik/inland/verena-hofer-meine-eltern-lehnten-norbert-ab-weil-er-ein-blauer-ist/185.078.611
http://burgenland.orf.at/radio/stories/2513261/

Wahlduell 2016 (Live-Sendung ORF/Phoenix am 1.12.2016)

Foto: youtube (Screenshot/Bildzitat): https://www.youtube.com/watch?v=2dXtWwA1m6E

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