Vorsicht Online-Pornos!

Kontrolle auch hier: Sie müssen damit rechnen, dass Ihre Surfgewohnheiten und die Titel Ihrer konsumierten Videos früher oder später öffentlich werden …

 

Das Geschäft mit Online-Pornos läuft gut. Sehr gut sogar: Jede achte (!) Website, die hierzulande aufgerufen wird, ist eine Pornoseite.

So einfach findet man Ihre Identität heraus

Das haben Werbeunternehmen und Kriminelle schon längst erkannt. Denn es ist erschreckend einfach, wie man die Identität der Porno-Nutzer herausfinden kann.

Und das geht so:

  • Die meisten Internetseiten verwenden „Tracking Tools“, einen individuellen, digitalen Fußabdruck des Users.
  • Damit werden Suchanfragen und Filme analysiert, die aufgerufen wurden.
  • Die „Teilen“-Links auf Facebook oder Twitter und die Werbebanner auf den Pornoseiten geben die Daten an Werbeunternehmen, Google und Soical-Media-Plattformen weiter.

„Verkauf mir dein Höschen“ – Online-Freaks auf Bestellung

So werden die Daten dann Ihrer Person zugeordnet:

  • Tracking Tools erfassen die individuelle Einstellungen Ihres Computers, z. B. installierte Plug-ins, Schriften oder Sprache.
  • Mit diesen individuellen Informationen und der jedem Internet-Nutzer zugeordneten IP-Adresse ist jederzeit eine SEHR genaue Identifizierung möglich.

Sie können, wenn Sie Online-Pornos schauen, also damit rechnen, dass Ihre Surfgewohnheiten und die Titel Ihrer konsumierten Videos früher oder später öffentlich werden. Ja mehr noch: Sogar mit Ihrem Namen in Verbindung gebracht werden können.

Ihre Daten werden ohne Skrupel weitergeben

Die Porno-Seite Xnxx sendet z. B. Ihre Daten an Google, an die Analyse-Firma „Addthis“ und an ein Werbenetzwerk mit dem Namen „Pornvertising“. Und das auch dann, wenn Sie im „Privatmodus“ surfen.

Die Gefahr: Eine Veröffentlichung von Porno-Vorlieben durch Amateur-Hacker ist eine wachsende Gefahr, zumal sich die Daten über verschiedene Plattformen verteilen. Kriminelle Hacker können diese ohne Weiteres verkaufen oder Nutzer damit erpressen.

Hierzulande dürfte das dann sehr peinlich werden und manche Karriere kosten, aber in anderen Ländern, in denen Menschen mit bestimmten sexuellen Vorlieben verfolgt werden, kann noch viel Schlimmeres geschehen.


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Sie können sich nicht davor schützen!

Zur Wahrheit gehört aber auch dazu: Sie können sich nicht vor dem Datenabgriff schützen. Denn auch der „Inkognito-Modus“ im Browser bringt in diesem Zusammenhang nichts.

Manche versuchen ihre virtuellen Spuren so gut es geht zu verwischen, etwa über das Portal „Hidester“, mit dem man mit einer anderen IP-Adresse als ihrer eigenen durch das Netz surfen kann, aber einen vollständigen Schutz gibt es nicht.

Eine ganzheitliche Anonymität ist im Internet unmöglich…

 

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Eurobellion

Dr. Michael Grandts Spezial-Report
„Das sind die 9 größten Gefahren für 2017“

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Quellen:

brettpthomas.com/online-porn-could-be-the-next-big-privacy-scandal.html

vice.com/de/article/big-porno-is-watching-you-0001033-v11n4

hidester.com/proxy/

Grafik: Pixabay.com

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2 Kommentare

  1. Opera: Flotte IP-Verschleierung ohne Limit
    Tipps und Tools zum anonymen Surfen © COMPUTER BILD

    Cleveres VPN ohne Limit: Nach Übernahme von SurfEasy offeriert der norwegische Opera-Browser einen Surf-Schutz.

    Bislang fristete Opera in puncto Anteil am Browser-Markt ein Nischendasein. Mit der integrierten IP-Verschleierung auf VPN-Basis liefern die Entwickler aber ein Alleinstellungsmerkmal, das die Konkurrenz von Mozilla und Google so nicht bietet: Die aktuelle Entwicklerversion erlaubt es, einem virtuellen privaten Netzwerk beizutreten. Sämtliche Webseiten-Aufrufe erfolgen dann über diesen Hacker-geschützten Tunnel. Will ein Angreifer Ihren Datenverkehr mitschneiden, erhält er nur wirren Zeichensalat. Im Gegensatz zu anderen Gratis-VPN-Tools ist die Datenmenge pro Monat, die geschützt übertragbar ist, unbegrenzt! Alternativ zur VPN-Funktion schalten Sie Opera Turbo ein: Der Browser arbeitet mit Proxy-Technik – durch das Komprimieren von Seiteninhalten per zwischengeschaltetem Server beschleunigt sich die Internetnutzung.

    http://www.computerbild.de/artikel/cb-Ratgeber-Kurse-Internet-Anonym-im-Internet-surfen-2206076.html

  2. Ich benutze dagegen den Brave-Browser! http://www.brave.com
    Der basiert auf dem sehr schnellen Chromium-Kern, wurde um Ausspähfunktionen erleichtert, und blockiert Tracking!
    Vielleicht auch kein 100%iger Schutz, aber auf jeden Fall deutlich (!) besser als bei den anderen Browsern.

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