Verräter Speer und Geschichtsfälschung

Hitlers Rüstungsminister wurde zum Kronzeugen der Alliierten, was sein Leben rettete. Der Historiker Joachim C. Fest hat dessen »Erinnerungs»-Bücher wohl manipuliert.

 

Fälschen und manipulieren

WIE manche deutsche Historiker fälschen und manipulieren, hat Magnus Brechtken, Historiker und stellvertretender Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte (IfZ), in seinem Buch »Albert Speer. Eine deutsche Karriere» entlarvt. Es ist gleichzeitig auch eine Abrechnung mit seinem eigenen Berufsstand, dem er schlicht »Unvermögen» vorwirft.

Brechtkens Vorwürfe:

  • Jahrelang habe Hitlers Architekt und Rüstungsminister Albert Speer unwidersprochen »Legenden, Lügen und Märchen» über den Nationalsozialismus und seine eigene Rolle verbreiten können.
  • Seine Historiker-Kollegen hätten dagegen nicht selbst nachgeforscht, sondern dies übernommen.
  • Deren Motive: »Bequemlichkeit, Ignoranz, Unwissen, Gleichgültigkeit, Scheu vor der Komplexität und Masse der Quellen».

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Verräter Speer?

Speer habe sich gut verkauft. Letztlich war er zum Kronzeugen der Alliierten geworden.  Den amerikanischen Vernehmern präsentierte dieser sich als »intelligenter Plauderer», der sich von seinen ehemaligen Parteigenossen distanzierte:

  • Als einziger Angeklagter akzeptierte er demonstrativ das Nürnberger Kriegsverbrechertribunal.
  • Als einziger Angeklagter bekannte er sich zur »Gesamtverantwortung».
  • Speer nutzte zudem jede Gelegenheit, die anderen Mitglieder der Führungsclique wie etwa Propagandaminister Joseph Goebbels oder SS-Chef Heinrich Himmler als dümmlich und brutal darzustellen.

Mit dieser Distanzierungsstrategie rettete Speer vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal sein Leben.

Konkrete Hilfe zum Täuschen

Zudem erwies sich Speer schnell als Liebling der Journalisten und ihrer Leser. Niemand widersprach seinen Aussagen und Speer machte Geld damit, viel Geld.

Sein erstes Interview verkaufte er an den SPIEGEL. Dann schloss er einen Vertrag mit dem Verleger Wolf Jobst Siedler (1926-2013). Dieser bat seinen Freund Joachim C. Fest (1926- 2006) um eine Zusammenarbeit mit Speer zwecks einem Buch.

Wollte Hitler einen Weltkrieg?

Fest empfand diese als ein »Geschenk der Götter». Doch Fest habe Speer »konkrete Hilfe» beim Täuschen geleistet, dann dessen Versionen in seinen eigenen Büchern übernommen und schließlich diese mit »verblüffender Ignoranz» und »aggressiver Uneinsichtigkeit gegen die wissenschaftliche Aufklärung» verteidigt.

Albert Speer hatte bereits in der Haft in Nürnberg eigene Aufzeichnungen gemacht. Doch Brechtken vermutet, das Fest – ein glänzender Stilist – Speer die Feder führte.


Hintergrund: Fest, der Täuscher?

DER SPIEGEL berichtete (Hervorhebungen durch MGR):

»Der Bestsellerautor und langjähriger Herausgeber der ‚Frankfurter Allgemeinen‘ Zeitung Joachim C. Fest (1926 bis 2006) hat offenbar die Erinnerungen von Albert Speer (1905 bis 1981) manipuliert.

Speer war Lieblingsminister Hitlers, seine Memoirenbände ‚Erinnerungen‘ und ‚Spandauer Tagebücher‘ waren Bestseller und beeinflussten jahrzehntelang die Geschichtsschreibung. Fest hatte dem Nazi im Auftrag des Siedler-Verlags bei den Büchern geholfen.“

Und weiter:

„Der Manipulationsvorwurf ergibt sich aus Notizen eines Jugendfreundes von Fest, des Medizinprofessors Frank Hermann Franken. Dieser schrieb 1985 nach einem Besuch Fests: ‚Die letzten Seiten (der ‚Spandauer Tagebücher‘-Red.) seien eine reine Erfindung, um dem Buch einen Abschluss zu geben. Er, Fest, habe sie seinerzeit Speer vorgelesen und dabei einen unerklärlichen Lachkrampf bekommen, sodass er habe aus dem Zimmer gehen müssen. Speer habe sich nach Erscheinen des Buches als fabelhafter Schriftsteller gefühlt, in Wirklichkeit habe er, Fest, das bewerkstelligt, aber das dürfe keiner wissen.‘

Zu den ‚Erinnerungen‘ soll Fest erzählt haben, seine Eingriffe seien derart umfassend gewesen, dass Speer ihn gebeten habe, als ‚Co-Autor im Titel zu erscheinen‘.

Fest habe das abgelehnt und wörtlich erklärt: ‚Herr Speer, Sie müssen wissen, wer Sie sind.‘
Fest hat öffentlich zeitlebens bestritten, Speer beim Schreiben der Bücher die Feder geführt zu haben.
»

(Quelle: DER SPIEGEL, 31/2017, S. 121)


Der Millionen-Genozid an uns Deutschen

Erfundene Hitlerzitate

Fest verlangte von Speer etwa, die Erinnerung »aufs Äußerste» zu strapazieren: »Wo trafen Sie beispielsweise zu welcher Zeit Hitler; wie äußerte er sich?»

Doch zurecht weist Brechtken darauf hin, dass Jahrzehnte nach einem Ereignis das Gedächtnis entweder »nur Bekanntes oder nachträglich Überformtes» preisgibt. Schlussfolgerung: Auf diese Weise gewonnene, »neue» Hitler-Zitate waren unglaubwürdig – und wurden von der Forschung doch begierig aufgesogen.

Fest verbreitete Speers Unwahrheiten

Als dann Dokumentenfunde belegten, dass Speer in wesentlichen Punkten gelogen hatte,  ignorierte Fest die Erkenntnisse. Für Brechtken ist es ein »Skandal», das Fest »immer und immer wieder» die Unwahrheiten Speers verbreitet habe, ihnen »stilistischen Glanz verlieh und diese Kolportagen als Geschichtsschreibung verkaufte».

Aber dann schwenkte Fest doch um – und zwar in seinen letzten Lebensjahren. Erst dann gab er zu, von Speer getäuscht worden zu sein. Obwohl Fest eigentlich die treibende Kraft gewesen sein könnte.

Dresden 1945: Das „deutsche Hiroshima“

Brechtken unterstellt sogar, das Fest und dessen Sohn Alexander, langjähriger Rowohlt-Geschäftsführer, »Geschichtsfälschung» betrieben haben, wie DER SPIEGEL schreibt:

»Es geht um Fests Buch ‚Die unbeantwortbaren Fragen‘ (Rowohlt Verlag). Darin referiert Fest aus Vermerken der Gespräche mit Speer. Da einige Datierungen offenbar falsch sind, fragte Brechtken, ob die publizierte Version der Dokumente mit den Originalen identisch sei oder Fest ‚hinzuformuliert‘ habe. Er habe das im Nachlass Fests nicht überprüfen dürfen. »

Sie sehen also, wie sogar die »Erinnerungen» von hochrangigen Nazis gefälscht und manipuliert wurden und wie unkritisch und unhinterfragt die deutschen Mainstream-Historiker das alles übernommen haben.

Die deutsche Geschichtsschreibung aus den Jahren 1933-1945 ist teilweise manipuliert, gefälscht oder wichtige Akten sind noch immer unter Verschluss …


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Quellen:

Magnus Brechtken: Albert Speer. Eine deutsche Karriere, München 2017

DER SPIEGEL, 22/2017, S. 48ff.

DER SPIEGEL, 31/2017, S. 121

Foto: alchetron.com/Albert-Speer-1343225-W (Screenshot/bearbeitet)

 

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5 Comments

  1. 1. Welche Lügen konkret? Und was könnten die substanziell ändern an der (für jeden anständigen Menschen negativen!!) Einschätzung Hitlers, seiner Fehler und seiner (abseits gewisser Versionen) erwiesenen!! Verbrechen?? Mag zeitbedingt noch ein gewisses Verständnis möglich sein, aber nicht Einverständnis (es gab auch vor und nach 1933 genug patriotische Kritiker Hitlers!!), ab 1945 nicht mehr!!

    2. Die kilometerlange unmännlich-neurasthenische NS-Apologetik (wo ist nur der verrohte Herrenmensch-Protz geblieben bei soviel Selbstmitleid??!) ist so verlogen-faktenverbiegend (etwa durch gezieltes Auslassen der negativen Aspekte bei Walendy und Christophersen) wie die Anti-NS-Propaganda! Daß gegen Hitler gelogen wird und wurde, spricht ihn nicht frei!!

    3. Denn es war 1933-45 eine ultra-brutale, von jeder Machtkultur, Machtkontrolle weitest entfernte (abartigster Personenkult, eine Schande für ein Kulturvolk) Drecksdiktatur eines von Jugend an psychopathisch frustrierten, im normalen Karriere-Leben gescheiterten Spießbürgers, der das Nationale und Soziale (gewiß subjektiv ehrlich) okkupierte (wie später andere Despoten nach dem gleichen Muster) zur Machtgewinnung und-Erhaltung, Volks-Bestechung, um seine eigentlichen, aus niedersten seelischen Motiven kommenden Hauptanliegen (Rasse- und Judenwahn, kleinkarierter Kunstkultur-Geschmack, reaktionäre Lebenssicht) durchsetzen zu wollen in extremster Freiheitsberaubung (gegen welche die in der BRD ein Klacks sind) und totalitärer Gleichschaltung!!

    Eine ehrenhaft-redliche, politisch normale, mental gesunde nationale Befreiung (wie bei den großen ehrenhaften Patrioten im 19.Jahrhundert) braucht(e) solche Punkte (wie sie bei NPD und wenigen dubiosen Figuren in der AfD wieder aufleben) nicht, z.B. eine gemäßigte Juden-Kontrolle hätte es auch getan!

    4. Selbst wenn Hitler, was dieses asozial-kriminelle Polit-Scheusal (man denke nur an die vielen Mord-Urteile der Blutjustiz in den Endjahren gegen einfache Deutsche!) nicht war, der zweite Jesus und totalste Übermensch je gewesen wäre, an der Niederlage kommt man nicht vorbei, es zählen eben wie im Fußball die mehr geschossneen Tore, das nackte harte Endergebnis, und das spricht eben kapital gegen Hitler.

    Es nützte auch den Ungarn nichts bei ihrer großen Niederlage 1954, daß sie zuvor Wunderelf waren und mit Pech verloren hatten. Sondern es gibt für sowas immer auch große eigene Anteile, die durch Bejammern und Verdrängen nicht aus der Welt sind. Es ist dann un-deutsche (was der römische NS von Anfang bis Ende war) Lügenhaftigkeit, reuelose Verbohrtheit, sich das Eigene nicht einzugestehen und alles auf andere (Schicksal, Feinde usw.) zu schieben!!

    Zumal man vorher innen- wie außenpolitisch auch oft brutal-rücksichtslos gehandelt hatte, etwa mit den um 500 Morden an politischen Gegnern im Sommer 1934, im März 1939 mit der Besetzung der Rest-Tschechei (erst das führte zur englischen Verhärtung und Kriegsdrohung im Falle Wiederholung bei Polen!!) und 1940 mit dem abermaligen imperial-rechtswidrigen Durchmarsch durch Belgien.

    5. Das völlig lügenhaft-verlogene Unschuldsgetue der Apologeten nervt nur noch und kann nachträglich sowieso die Übel seit 1945 in nichts aufheben!! Die Nazis hatten ihre Chance und die haben sie verwirkt! Sie waren nicht so schlimm, wie sie seit 1945 oft gemacht werden, aber sie waren schlimm genug!!

    ZITATE
    „Wenn einer was gesagt hat, da war am nächsten Tag die Gestapo da!“ – Ein heute um 85 Jahre alter rechts-konservativer Bürger aus Kassel
    „Der Hitlerismus ist der permanente Appell an den inneren Schweinehund im Menschen!“ – Der SPD Patriot Kurt Schuhmacher vor 1933
    „Hitler lehnte meinen Vorschlag ab, die Völker des Ostens in den Kreislauf der Kulturn aufzunehmen!“ – A.Rosenberg 1945 in den Nürnberger Aufzeichnungen
    „Hätte man die Völker des Ostens konsequent anständig behandelt, wäre der Krieg nicht verloren gegangen!“ – Redaktion Dr.Frey im Buch des FZ-Verlags „Deutschland, wie es wirklich war“

  2. „Das deutsche Pressepack ist das Schlimmste auf der Welt.“
    Ernst August Prinz von Hannover

    -http://www.edstephan.org/Rulers/hanover.gif
    -https://i.pinimg.com/originals/bf/d9/a3/bfd9a301d4f9d6a4a34c374eed8b9fee.jpg
    -https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSuyAy-mBVgfPCl7fgSgA6xVDCEKvv9FwLA6uXu1AusLrG7V7fm5g
    -http://christophereverard.co.uk/wp-content/uploads/2016/05/Screen-Shot-2016-05-01-at-06.54.56.png
    🙁

    -https://image.slidesharecdn.com/week6romanmiddleagespart1-100923010326-phpapp02/95/week6-hellenisticromanpart1-28-728.jpg?cb=1318414142
    -http://3.bp.blogspot.com/-Dt3k0Ce2-84/Uqic__xYNQI/AAAAAAAAFT4/fC0wUkWZQ8c/s1600/obama+throne+satan+revelation+2+001.jpg

    🙁
    “ manipuliert, gefälscht oder wichtige Akten sind noch immer unter Verschluss …“
    Verfassungsschutz will NSU-Bericht für 120 Jahre wegschließen
    120 Jahre Sperrfrist für NSU-Akte – RT Deutsch
    erinnert an :
    50 Jahre USA-Geheimschutz für 10 Millionen NSDAP-Mitglieder
    🙁

    Historische Tatsachen Nr. 87
    Erkenntnisse von Albert Speer
    -http://brd-schwindel.ru/download/GESCHICHTE/Historische….

    „Speer die Feder führte“
    Viel wichtiger ist die Frage : Wer führte Hitler seine Feder ?
    https://tinyurl.com/yaaas8q7

  3. Der Kapitalist, VolksVerräter und Agent Hitler machte kurzen Prozess mit Agenten und LandesVerrätern.
    (bekam er Hinweise von BULLdog Churchill oder/und Roosevelt ?)
    Die Engländer wollten auch keine Attentate auf den aUSerwählten Führer.

    56 Generäle und 60 Offiziere sollen ihr Leben für die Zusammenarbeit mit den West-Alliierten verloren haben.

    Hitler und Amann verlegten damals, als reichste Personen Deutschlands, 1900 Tages- und Wochenzeitungen.
    Die jüdische „Frankfurter Zeitung“ wurde von 1938 bis zu ihrer Einstellung 1943 von Adolf Hitler hausgegeben.

    🙁
    Adolf Hitler, Milliardär – WELT
    Dem „Völkischen Beobachter“ war die Mitteilung eine herausgehobene Nachricht auf der Titelseite wert: „Adolf Hitler verzichtet auf sein Reichskanzler-Gehalt“ heißt es da,

    Nationalsozialismus: Hitler zahlte keine Steuern und war / welt de

    Steuerbetrüger Hitler: 4,5 Milliarden Euro auf Schweizer Konten

    https://deutscheseck.wordpress.com/2018/04/24/zum-kalenderblatt-20-april-launing-warum-woher-aber-wohin-teil-4/#comment-9247

    „erhielt die FAZ 1959 das Recht, den alten Titel Frankfurter Zeitung im Impressum zu führen.“

    🙁
    Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 mussten zahlreiche jüdische Mitarbeiter die Frankfurter Zeitung verlassen, darunter so berühmte wie Siegfried Kracauer und Walter Benjamin. Betroffen war auch der jüdische Herausgeber Heinrich Simon, der aufgrund des Schriftleitergesetzes den Besitz zugunsten der Imprimatur GmbH aufgeben musste. Die Zeitung wurde von Propagandaminister Joseph Goebbels zunächst protegiert, da sie ihm für Propaganda im Ausland nützlich war, indem sie mit ihren zum Teil kritischen Artikeln für eine angebliche Freiheit in Deutschland stehen sollte.

    Am 17. Juni 1934 druckte das Blatt in seiner Abendausgabe als einziges Medium in Deutschland die am selben Tag gehaltene Marburger Rede von Vizekanzler Franz von Papen ab, die im Ausland Aufsehen erregt hatte und deren Text der Redaktion vorher zugespielt worden war. Die Ausgabe wurde beschlagnahmt, die Veröffentlichung der Rede verboten.

    In dieser Zeit musste sich die Zeitung der Waffe des leise ausgesprochenen Widerstandes bedienen, um die Gleichschaltung der Presse zu überleben. Doch auch der in dieser Zeit für die Zeitung tätige liberale Journalist und Schriftsteller Herbert Kranz (1891–1973) musste noch vor dem Verbot die Feder weglegen. Im Mai 1943 verbot Adolf Hitler die Herausgabe der Frankfurter Zeitung wegen eines Artikels vom 23. März 1943 über Dietrich Eckart, und der Autor Herbert Küsel entging einer Gefängnisstrafe nur durch Antritt des Wehrdienstes. Die letzte Ausgabe erschien am 31. August 1943.[11][12]

    Zitate:

    „Nur wer die Grabesstille des Dritten Reiches am eigenen Leib verspürt hat, wird ermessen können, was eine Gegenposition in der Öffentlichkeit für die geistigen Menschen in Deutschland bedeutet hat. Als die ‚Frankfurter Zeitung‘ in Deutschland eingestellt wurde, war es, als würde in einem halbdunklen Raum die letzte Kerze ausgeblasen.“ (Benno Reifenberg an Willy Bretscher)
    „Die Bemühung, sich der geistigen Gleichschaltung zu entziehen, läßt sich nirgends besser ablesen als an der Geschichte der ‚Frankfurter Zeitung‘, die bis zum Ende ihr besonderes Gesicht und ihren ‚Geist des Hauses‘ zu bewahren trachtete.“ (Peter de Mendelssohn)

    Versuche einer Wiederbegründung

    Nach Kriegsende sammelten sich in Freiburg im Breisgau ehemalige Redakteure der Frankfurter Zeitung, mit dem Ziel, zusammen mit dem früheren Verlagsleiter Wendelin Hecht das traditionsreiche Blatt wiederzubegründen. Die Besatzungsmächte hatten jedoch die Wiederherausgabe von Zeitungen untersagt, die während der NS-Zeit erschienen waren, sodass dieser Plan verschoben werden musste. Hecht versuchte zudem eine Neugründung in seiner ebenfalls zur französischen Besatzungszone gehörenden oberschwäbischen Heimat (vgl. Schwäbische Zeitung). Schließlich gründeten die Redakteure am 24. Dezember 1945 die Zeitschrift Die Gegenwart mit französischer Lizenz. Die Zeitschrift erschien später bei der Frankfurter Societät, die die Rechte an der Frankfurter Zeitung hielt.

    Am 29. November 1946 gründete das ehemalige Redaktionsmitglied Erich Dombrowski mit französischer Lizenz in Mainz die Allgemeine Zeitung, die mit einer überregionalen Ausgabe die Nachfolge der Frankfurter Zeitung antreten sollte. Deutsche Emigranten sorgten in Paris für eine entsprechende Lizenz, die den Vertrieb in der gesamten französischen Zone gestattete. Diese Hauptausgabe trug den Titel Allgemeine Zeitung mit Wirtschaftsblatt.

    Sichtbares Zeichen für die Wiederaufnahme der FZ-Tradition war der Titel in Fraktur-Schrift. Zu den Redakteuren zählte auch der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der Frankfurter Zeitung, Erich Welter.

    Am 23. September 1949 wurden mit Generallizenz Nr. 3 alle alliierten Beschränkungen für die Presse aufgehoben. Am 31. Oktober 1949 teilte die Allgemeine Zeitung mit Wirtschaftsblatt ihren Lesern mit, dass sie mitsamt ihrer Redaktion in der neu gegründeten Frankfurter Allgemeinen Zeitung aufgehen werde. Die Allgemeine Zeitung (Mainz) besteht als Regionalzeitung bis heute weiter.

    Am 1. November 1949 erschien die erste Probenummer der Zeitung für Deutschland. Nachdem Die Gegenwart im Dezember 1958 eingestellt worden war, erhielt die FAZ 1959 das Recht, den alten Titel Frankfurter Zeitung im Impressum zu führen.[13] -https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Zeitung

  4. Rüstungsminister Albert Speer und Propagandaminister Joseph Goebbels haben damals Adolf Hitler in den Größenwahn getrieben, der zum Untergang Deutschlands führte.
    Die heutige Presse macht unsere heutigen Politiker zu Gutmenschen, was ebenfalls Deutschlands Untergang bedeutet.

  5. In Bezug auf die Geschichtsverfälschungen und Manipulationen durch unsere und alliierte „Verbündete“kann ich leider gar nichts mehr glauben, vermuten vielleicht, aber glauben?

    Denn eines ist klar:
    Wir werden und wurden so oft belogen, dass selbst Wahrheiten nicht mehr von Unwahrheiten unterschieden werden können!

    Was haben wir verbrochen?

    Nichts! Die, die danach geboren wurden, jedenfalls nicht! Die können und sollten ruhig daraus lernen, aber nicht sich dadurch selber aufgeben und opfern, sondern sie sollten es besser machen, mit gutem Beispiel voran gehen!
    Aber, wie gesagt, nicht blind und nicht ohne die eigene Identität auf`s Spiel zu setzen!
    Und nicht mit Hass auf die eigene Nation, denn jeder Nationen hat Dreck am Stecken!
    Lasst uns alle zusammen daraus lernen!
    Nur, wenn ganz andere, niedere Interessen von einigen wenigen Kriminellen hinter diesen ganzen Inszenierungen stecken, dann kann das Projekt „Ewiger Weltfriede“ nicht gelingen!

    Das muss uns allen bewusst werden und wir müssen die Pläne der „Eliten“ in der Masse erkennen und aufdecken. Nur das kann zu einer Wende führen. Im Sinne des Friedens und des wirklichen toleranten Miteinanders!
    Und nicht durch geheuchelte und missbrauchte Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft!

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