Stammt Hitler von einem Juden ab?

20. April 1889: Der meist gehasste Diktator der Welt wurde geboren. Doch wer war sein Vater und stammt er von Juden ab? Mythos und Wahrheit lesen Sie hier …

 

Der kleine Adolf Hitler wurde am 20. April 1889 um 6.30 Uhr in der kleinen Grenzstadt Braunau am Inn (Österreich), Vorstadt Nr. 219 geboren.[1]

Adolf Hitlers Vater

Die ledige Magd Maria Anna Schicklgruber (1795-1847), die beim Kleinbauern Johann Trummelschlager in Strones arbeitete, brachte am 7. Juni 1837 ein Kind auf die Welt. Es bekam den Namen „Alois“ (1837-1903). Im Geburtenbuch blieb der Name des Kindvaters unausgefüllt.[2]

Maria Anna heiratete fünf Jahre später den Müllergesellen Johann Georg Hiedler (1792-1857). Ihren Sohn Alois gab sie allerdings zum Bruder ihres Mannes, dem Bauern Johann Nepomuk Hüttler (1807-1888) aus Spital. Offenbar fürchtete sie, ihr Kind nicht gehörig aufziehen zu können, da ihr Mann so verarmt war, dass sie nicht einmal ein Bett hatten. [3]

Johann Nepomuk Hüttler war dagegen ein wohlhabender Landwirt und wohnte nur wenige Kilometer entfernt. Alois fand dort ein neues Heim, ein Ersatz-Elternhaus. Nepomuk kümmerte sich um ihn wie um seinen eigenen Sohn.[4] War er das auch?

Der Diktator VOR Hitler

Gewollt: Aus „Schicklgruber“ wird „Hitler“

  1. Juni 1876: Vor dem Notar Josef Pekner in Weitra erscheinen vier Männer: Alois Schicklgruber und die drei Zeugen Josef Romeder, Johann Breiteneder und Engelberth Paukh[5] und beurkunden, dass Alois der Sohn von Johann Georg „Hitler“ sei. Dies wird am 7. Juni 1876 vor dem Pfarrer der Gemeinde Döllersheim wiederholt.

Im Geburtsbuch wurde folgendes eingetragen:

„(…) dass der als Vater eingetragene Georg Hitler, welcher den gefertigten Zeugen wohl bekannt, sich als der von der Kindesmutter Anna Schicklgruber angegebene Vater des Kindes Alois  bekannt und um Eintragung seines Namens in das hiesige Taufbuch nachgesucht habe (…)“[6]

Die Verwirrung geht weiter:

Georg, der Bruder von Nepomuk Hüttler (Hitler) wurde als Vater von Alois ins Geburtsbuch eingetragen. Denn mit Georg war Anna Maria verheiratet.

Es sprechen aber sehr viele Indizien dafür, dass Nepomuk der Vater von Alois war:

  • Georg hat nach der Heirat mit Maria Anna das Kind Alois nie nachträglich als Sohn legitimieren lassen. Wusste er also von der Affäre seiner Frau mit seinem Bruder?
  • Auch Maria Anna drängte Georg nie, Alois als seinen Sohn zu legitimieren, was nach der Heirat eigentlich üblich war.
  • Georg kümmerte sich nicht um Alois.
  • Stattdessen kam das Kind zum Bruder Nepomuk, wo er auch aufwuchs.
  • Georg hat nie dagegen protestiert.[7]

Zu 100 Prozent ist die leibliche Vaterschaft von Alois nicht geklärt, aber Nepomuk Hüttler gilt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Vater[8] und wäre somit Adolf Hitlers Großvater.

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Missverständnis: Aus „Hüttler“ wird „Hitler“

Wolfgang Zdral schreibt in seinem Buch „Die Hitlers“ über die verwirrenden Nachnamenänderungen:

„(…) der Ehemann seiner (Alois/MGR) Mutter nannte sich Hiedler und nicht Hitler. Sein (Alois/MGR) Ziehvater Nepomuk trug den Namen Hüttler. All diese Namen entspringen demselben Wortstamm und bedeuten so viel wie Häusler oder Kleinbauer. Nun könnte schlicht ein phonetisches Missverständnis vorliegen, Notar Penkner hätte demnach den Namen nach der mündlichen Aussprache aufgeschrieben. Das geschah gar nicht selten: Die Brüder Georg und Nepomuk schrieben ihre Nachnamen ebenfalls unterschiedlich (…)“[9]

Und weiter:

„Aber ‚Hitler‘ war eine bewusste Wahl, denn Alois hatte die falsche Schreibweise nie korrigieren lassen, was leicht möglich gewesen wäre. Wahrscheinlich gefiel ihm die Idee, sich mit dieser Namensversion für alle sichtbar noch weiter von seiner Herkunft zu distanzieren (…)“[10]

Doch die Namensänderung war illegal. Aber die Behörden ließen von einer genaueren Untersuchung ab und legten die Änderung einfach zu den Akten.[11]

So der Name „Hitler“, das Synonym des Schreckens, ein Missverständnis und illegal noch hinzu.

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Die „Juden-Theorie“

Der Historiker Werner Maser schreibt:

„Nur zu gern hätten die Gegner und Feinde des fanatischen Antisemiten Hitler stichhaltige Beweise für die Vermutungen und Behauptungen gefunden, dass Adolf Hitlers Vater von einem Juden abstammte. Da Belege jedoch nicht existierten, wurden allerlei Legenden ersonnen und zu möglichen Geschichten zusammengefügt.“[12]

So etwa am 14. Oktober 1933 im Daily Mirror oder in der polnisch-jüdischen Zeitung Haynt oder im amerikanisch-jüdischen Forward.[13]

Oder etwa diese:

„(…) die Köchin Schicklgruber, Großmutter Adolf Hitlers, war in einem jüdischen Familienhaushalt mit Namen Frankenberger bedienstet, als sie ihr Kind gebar. Und dieser Frankenberger hat für seinen damals … etwa neunzehnjährigen Sohn, mit der Geburt beginnend, bis in das vierzehnte Lebensjahr dieses Kindes der Schicklgruber Alimente bezahlt. Es gab auch einen jahrelangen Briefwechsel zwischen diesen Frankenbergers und der Großmutter Hitlers, dessen Gesamttendenz die stillschweigende gemeinsame Kenntnis der Beteiligten war, dass das uneheliche Kind der Schicklgruber unter den Frankenberger alimentenpflichtig machenden Umständen gezeugt worden war (…) Demnach wäre dann Hitler selbst ein Vierteljude gewesen.“[14]


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Das ist völliger Humbug, denn nicht zu beweisen ist:

… dass ein „Jude“ namens Frankenberger 1836 in Graz gelebt hat,

… dass Hitlers Großmutter Maria Anna Schicklgruber 1836 in Graz angestellt war, denn sie war weder im „Dienstbotenbuch“ noch im „Bürgerbuch“ registriert.[15]

70 Jahre Vertreibung: Massenmord und ethnische Säuberungen an uns Deutschen

Im Gegenteil:

… es gab im Lauf des 19. Jahrhundert keinen einzigen Träger des Namens Frankenberger lt. Niederösterreichischem Landesarchiv und anderen Quellen in der Gegend.[16]

… bis ein Jahrzehnt nach Maria Schicklgrubers Tod gab es keinen einzigen ansässigen Juden.[17]

Der Vater von Alois war „mit an absoluter Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ Johann Nepomuk Hüttler,[18] also der Bruder von Maria Anna Schicklgrubers späteren Mann.  Die These, dass ein Grazer Jude namens Frankenberger, bei dem Maria Anna gearbeitet haben soll, als sie schwanger wurde, der Vater von Alois gewesen sein soll, ist schon längst widerlegt.[19]

Oder wie der Historiker Wolfgang Zdral schreibt: „Die Geschichtsschreibung hat diese These mittlerweile widerlegt.“[20]

 

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Quellen:

[1] Werner Maser: Adolf Hitler. Legende, Mythos, Wirklichkeit, Esslingen 1971, S. 11

[2] Joachim C. Fest: Hitler. Der Aufstieg, Frankfurt/M. 1976, S. 31

[3] Ebd.

[4] Wolfgang Zdral: Die Hitlers, Bergisch Gladbach 2008, S. 11

[5] Fest, S. 33

[6] Vgl.: Franz Jetzinger: Hitlers Jugend, Wien 1956, S. 67

[7] Zdral, S. 17

[8] Vgl. dazu auch: Werner Maser: Adolf Hitler, München 1971, S. 28ff; Ian Kershaw: Hitler 1889-1936, Stuttgart 1998, S. 34

[9] Zdral, S. 15

[10] Zdral, S. 15

[11] Zdral, S. 16

[12] Maser, Adolf Hitler. Legende …, S. 14

[13] Ebd., S. 16

[14] Ebd., S. 19

[15] Ebd., S. 30

[16] Nö. Landesarchiv, Bez.-Ger.-Archiv Allentsteig 8/17, fol. 48ff., in den Zweitbüchern der Grazer Israelitischen Kultusgemeinde (1864-1938), in den Grazer Geburtenzweitbüchern der anderen Religionsgemeinschaften (Jhg 1838-1900) und in den pfarramtlichen Matriken, der Heimatrolle Groß-Graz und in der Einwohnermeldekartei, sowie in den Volkszählungsprotokollen findet sich kein Frankenberger; vgl. dazu auch Maser, Adolf Hitler, Legende, S. 27ff.

[17] Maser, Adolf Hitler. Legendem S. 29

[18] Joachim C. Fest: Hitler. Der Aufstieg, Frankfurt/M. 1976, S. 32

[19] Ebd.

[20] Zdral, S. 18

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2 Comments

  1. LOL, man stelle sich mal vor Hitlers Vater hätte den Namen der Mutter behalten. Wir hätten heute Gemälde eines Schickelgrubers an der Wand .Es wäre nie zum 2 Weltkrieg gekommen. Keiner hätte Heil Schickelgruber ohne zu lachen über die Lippen bekommen. HEIL MERKEL passt besser.

  2. Was wir definitiv wissen, ist dass Hitler mit den Zionisten kooperiert hatte, und dass deren Zeitung die einzige war in Deutschland, die unter dem Dritten Reich erscheinen konnte.

    Mancher behauptet sogar, dass das Kürzel „zi“ im Wort “Nazi” sich auf den Begriff “Zionismus” bezieht. Nationalsozialismus müsste natürlich abgekürzt “Nasi” oder “Nati”, und nicht etwa “Nazi” lauten.

    Hitler und die Zionisten hatten eines gemeinsam: Beide wollten die Juden aus Deutschland entfernen, und beide wollten einen Judenstaat gründen – aus unterschiedlichen Motiven.

    Was heute gerne verschwiegen wird sind die Bemühungen der Nazis einen Judenstaat zu gründen, weil es für das Regime viel eleganter und für deren Ansehen wesentlich besser gewesen wäre die Juden einfach zu deportieren in ein neu geschaffenes Israel, als sie zu töten.

    Die Nazis wussten ganz genau, dass man mit der Ermordung der Juden nur der alliierten Kriegspropaganda in die Hände spielen würde. Bekanntlich ist die psychologische Kriegsführung ein wesentliches Element in der Motivation der Kriegsteilnehmer.

    Die Wahrheit sieht so aus: Die Nazis hatten viele Nationen angefragt die Juden zu übernehmen, aber keiner wollte sie den Nazis abnehmen.

    Was die Siegermächte heute auch gerne verschweigen: Extremer Antisemitismus war damals in sämtlichen westlichen Staaten weit verbreitet. Erst durch das Aufkommen einer starken jüdischen Lobby hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg Gott sei Dank etwas daran geändert, und nur deswegen tun heute alle so, als seien sie die grössten Freunde der Juden – es sind elende Heuchler.

    Erst nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen der Nazis die Juden unblutig aus Deutschland zu entfernen, hatte man sich letztlich dazu entschlossen zur weit weniger blutigen Endlösung der Judenfrage zu schreiten.

    Ob man die Juden in Auschwitz vorsätzlich verhungern liess oder ob sie verhungerten, weil man nicht genügend Lebensmittel hatte, ist allerdings eine historisch noch ungeklärte Frage. Zweifellos hatten die Juden im Dritten Reich viel Leid erfahren, und den Holocaust einfach nur auf Gaskammern zu reduzieren, ist wirklich höchst infantil.

    Der Dokumentarfilm des jüdischen Journalisten David Cole ist in diesem Zusammenhang sicher höchst interessant. Bisher ist er vom Mossad immer noch nicht ermordet worden.

    Was auch oft nicht erwähnt wird, ist die Tatsache, dass viele Aufseher der KZs selbst Juden waren – Zionisten.

    Zu den grössten Feinden Israels gehören heute die orthodoxen Juden, denn nach jüdischer Lehre ist es den Juden verboten einen eigenen Staat zu besitzen vor dem Erscheinen des noch erwarteten jüdischen Messiahs. Bekanntlich hatten die Juden Jesus als ihren Messiah abgelehnt.

    Mir ist ein Fall bekannt, wo ein orthodox-jüdischer Priester in Europa vom Mossad halb totgeschlagen worden ist, weil er sich politisch gegen Israel engagiert hatte. Es gibt unter den orthodoxen Juden und den Zionisten massive inner-jüdische Konflikte, was die Medien uns aber gerne verschweigen.

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