Philippinen: »Anti-Mord-Aufkleber« an Häusern

Wer keinen »Drogenfrei-Aufkleber« an seinem Haus hat, lebt in Gefahr, von Todesschwadronen exekutiert zu werden.

 

Der Drogenkrieg auf den Philippinen geht mit unverminderter Härte weiter. Die Regierung hat sich eine neue Maßnahme ausgedacht:

Aufkleber!

„Ich mach euch alle zu Fischfutter!“

Diese sollen an ALLEN Häusern angebracht werden, die DrogenFREI sind.

Häuser OHNE Sticker signalisieren jedem, dass es noch »drogenfrei« gemacht werden muss.

Offizielle Begründung:

Drogensüchtige, die solche Aufkleber sehen, sollen sich »ermutigt« fühlen, eine Therapie zu machen.

Doch in Wirklichkeit werden Junkies und Dealer auf den Philippinen umgebracht.

Seit dem Amtsantritt des Präsidenten Rodrigo Duterte sind über 7.500 von ihnen getötet worden. Meistens erschossen.

„Ein verdammter Hurensohn!“

Verantwortlich dafür ist nicht nur die Polizei, sondern auch Todesschwadronen, die Verbindungen zu den Beamten haben sollen und Dealer und Junkies kurzerhand exekutieren.


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Die Aufkleber sind also für viele ein Zeichen, diese Häuser nicht anzugreifen. Wer keinen Sticker hat, lebt in ständiger Gefahr, »drogenfrei« gemacht, sprich umgebracht zu werden.

Duterte betonte erst noch vor Kurzem, dass er den Drogenkrieg mit voller Härte weiterführen will und er das in seinem Land nicht dulde.

Duterte setzt Kopfgeld auf Soros aus!

 

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Quellen:

DER SPIEGEL 11/2017

Foto: Pixabay.com

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