Glaubhaft? – PKK-Führer Öcalan will plötzlich „Frieden“

Deutsche Medien fallen auf den „Coup“ des Terror-Führers herein, der vielleicht mit gespaltener Zunge spricht.

 

 

 

Abdullah Öcalan, der „Anführer“ der Terrororganisation PKK ist seit 1999 auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftiert, nachdem die Todesstrafe in eine lebenslange Haft umgewandelt worden war. Laut Medienberichten soll er „seit Monaten“ ohne Außenkontakt gewesen sein.
Nun hatte die Türkei den Besuch seines Bruders erlaubt. Der PKK-Führer hatte diesem eine Botschaft übermittelt, nachdem er zu Frieden mit der türkischen Regierung aufgerufen habe: „Das Blut, die Tränen, das soll nun aufhören“ hieß es da. Gleichzeitig signalisierte er die Bereitschaft zu Gesprächen mit der türkischen Regierung und einer Lösung des „Problems“ innerhalb der nächsten „sechs Monate“.

Beobachter: „Die PKK schadet den Kurden!“

 

 

Mit gespaltener Zunge?

Das klingt gut. Fast zu gut. Das klingt, als hätte die PKK die Hand zum Frieden ausgestreckt. Natürlich springen die deutschen Medien gleich darauf ein. Aber ist das wirklich so?
Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher. Denn schon im März 2015 hatte der PKK-Führer aus der Haft zur Beendigung des bewaffneten Kampfes aufgerufen, dem bisher rund 40.000 Menschen zum Opfer gefallen sind. Doch ein Waffenstillstand scheiterte und der Konflikt zwischen der PKK und der Türkei eskaliert bis heute.
Öcalan legte dann auch gleich nach und das klingt für mich gar nicht nach „Friedenswillen“: „Wäre der Staat aufrichtig, wäre das Problem gelöst worden“ sagte er und kritisierte damit die AKP-Regierung von Präsident Erdogan. Öcalan gab auch der Türkei die Schuld daran, dass die Friedensgespräche 2015 nicht beendet wurden.

Die Beweise sind erdrückend: PKK und YPG arbeiten zusammen


Auf der einen Seite „medienwirksam“ den „Frieden“ anbieten, auf der anderen Seite aber die türkische Regierung kritisieren und verantwortlich machen? Ehrlich gesagt traue ich dem angeblichen „Friedenswillen“ nicht. Ich täusche mich in diesem Fall gerne.

 
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Screenshot (Bildzitat): https://www.youtube.com/watch?v=d3OPyrSRNuE

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3 Comments

  1. Die PKK ist eine Linksfaschistische Organisation mit Polit-ideologischer Leninistisch-marxistischer ausrichtungn, welche einen Exklusiv Nationalistischen Kurdischen Staat zum Ziel hat. Das ist der ewig selbe „Linke“ pseudo-Kommunistische Schwachsinn.

    Die Autonome Region Kurdistan im Nordirak befindet sich direkt in dem Gebiet, wo im Osmanischen Reich die Provinz Kurdistan bestand. Allerdings lebten auch dort schon immer Kurden mit Türken, Arabern etc. friedlich zusammen Das ist der Historisch-spezifisch legitime Kurdische Staat. Das Wirtschaftliche Handelsvolumen mit der Türkei, entspricht knapp 25% des BIP der Autonomen Region. So viel zum Thema die Türkei wäre gegen die Kurden. Die PKK ist dort übrigens genau so willkommen, wie in der Türkei.

    Zweites Beispiel die Verfassungsgemäße Basisdemokratie in der Autonomen Region Rojava in Nord-Syrien. Anstatt sich für die Syrische Bevölkerung darin positiv einzubringen, versuchen PKK/PYD/PJAK alles erdenkliche damit dass Projekt scheitert. Dort leben Assyrer, Aramäer, Kurden, Araber, Turkmenen und Tscherkessen, was natürlich alles andere als Kurdisch Exklusiv Nationalistisch ist.
    https://www.opendemocracy.net/arab-awakening/evangelos-aretaios/rojava-revolution
    https://peaceinkurdistancampaign.com/charter-of-the-social-contract/
    https://en.wikipedia.org/wiki/Rojava

    Man sollte den weit reichenden politischen Einfluss von Abdullah Öcalan nicht unterschätzen. Die SWP-Studien der „Stiftung Wissenschaft und Politik / Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit“ stellt den Einfluss der PKK-Führers. Abdullah Öcalan wie folgt da, Auszug:

    Verhandlungen mit der Türkei tritt die von der PKK dominierte kurdische Nationalbewegung dem türkischen Staat in Gestalt mehrerer Akteure gegenüber: als legale Partei (HDP), als Zusammenschluss zivil-gesellschaftlicher Organisationen (Demokratischer Gesellschaftskongress, Demokratik Toplum Kongresi, DTK), als militärische Organisation (Volks-verteidigungskräfte, Hezen Parastina Gel, HPG) mit Zentrum in den Kandil-Bergen, als in Brüssel beheimatete Exilorganisation (KNK) und als charismatische Führerfigur (Abdullah Öcalan). Die Gründung der HDP und das Aufgehen ihrer Vorgängerin BDP in der neuen Partei, aber auch die Kandidatur des HDP-Kovorsitzenden Selahattin Demirtas bei den Staatspräsidentenwahlen, all dies erfolgte auf Öcalans Order hin, der selbst kein Mitglied der Partei ist. Inoffizielle Machtstrukturen bestimmen so selbst das Handeln der legalen Partei, die über formale und vom Staat kontrollierte Entscheidungsmechanismen verfügt. Tatsächlich ist die Bewegung stark zentralistisch strukturiert. Die PKK ist deshalb heute sowohl straff geführte paramilitärische Organisation als auch Verkörperung der kurdischen Nationalbewegung. Öcalan ist ohne Zweifel derjenige, der die Entscheidungen dieser Organisation selbstherrlich bestimmt und dem trotzdem gleichzeitig am ehesten die Rolle eines Vertreters der Kurden in der Türkei zufällt.

    http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2015_S10_srt.pdf#page=47/

  2. Das ist eine gängige Masche der PKK die sie seit 40 Jahren anwendet. Immer wenn sie in Bedrängnis gerät
    Ruft sie Waffenstillstände aus
    Bietet Verhandlungen an
    Bietet Friede an
    diese Zeiträume belaufen sich in der Regel dann auch 2-5 Jahre in denen sie mit Hilfe des Westens, insbesondere Deutschland Frankreich und USA sich schön aufrüsten, Minen legen, zwangsrekrutieren und sich gesund pflegen.
    Dann geht der Terror wieder von neuem Los.
    Die türkische Bevölkerung hat die schnauze voll und hat der Regierung eine Blankovollmacht gegeben im Kampf gegen diese Terroristen und das weiß Erdogan. Wenn er jetzt aber wieder anfängt an den Verhandlungstisch zurück zu kehren, die die PKK sabotiert hat, ist er und seine AKP am Ende.
    Alles oder nichts ist die Devise, es wird so lange PKK Ratten gejagt bis der letzte die Waffen gestreckt hat oder verreckt ist.

  3. Der Zug ist abgefahren,es wird keine Einigung mehr mit egal welcher Terror Organisation geben. Sie hatten ihre Chance.Und wenn es welche geben würde , würde das Volk es nie zulassen. Zu viele unschuldige Zivilisten und Staatsbedienstete sind von diesen hinterhältigen Röcke tragenden Feiglingen durch anschläge getötet worden.Türkei, da bin ich mir sicher, wird diesmal zuende bringen was Sie begonnen hat und dieses Terror Pack auslöschen.Es wird einigen Ländern nicht schmecken (an erster Stelle Deutschland) aber das ist der Türkei jetzt es recht egal.

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