„Giftgas“ als Propagandamittel

Der „unsichtbare Tod“ durch Giftgas hat eine unglaubliche psychologische Macht und dient bis heute auch für Kriegsgründe …

 

Krieg beginnt in den Köpfen

Nach militärischer Betrachtung ist Giftgas sehr ineffektiv, denn durch Winde und chemische Zersetzung ist das unmittelbare Einsatzgebiet innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen faktisch dekontaminiert. Doch als psychologisches Propagandamittel ist Giftgas eines der wirksamsten, die es gibt.

Deshalb wird Giftgas seit seiner Entdeckung nicht nur als Kriegsmittel, sondern auch als Propagandawaffe eingesetzt. Bis heute. Denn Krieg beginnt in den Köpfen!

EIN Foto von Kindern, die durch Giftgas getötet wurden, erweckt mehr in Menschen als Tausende auf einem Schlachtfeld getöteter Soldaten.

Britische Wissenschaftler untersuchten im „British Medical Journal“ die psychologischen Auswirkungen von Giftgas und kamen zum Ergebnis, dass die sozialen und psychologischen Effekte von Giftgasangriffen gravierender seien, als die Angriffe selbst.

Die Kunde von Giftgaseinsätzen demoralisiert, verbreitet Angst und Schrecken bei Soldaten und Zivilisten UND wird zunehmend als Grund für Kriegseintritte genommen (siehe unten).

Giftgas ist die stärkste moralische Erpressung. Viel stärker als Tote durch Luftangriffe.

Giftgas ist DER Grund, eine kriegsunwillige Bevölkerung umzustimmen.

Bilder von Giftgas-Toten haben in unserer Medienwelt die stärkste Macht.


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Die Industrialisierung des Giftgases reicht 100 Jahre zurück

Die Briten setzten Giftgas bereits 1920 in Mesopotamien ein, um einen irakischen Aufstand niederzuschlagen. Dies war der erste dokumentierte Einsatz von Giftgas.

Im Ersten Weltkrieg wurden chemische Kampfstoffe von Bayer, BASF und Hoechst weiterentwickelt und in der Masse produziert. Vor allem Chlorgas, Phosgen und Senfgas wurden militärisch eingesetzt. Aber von ALLEN Seiten. Auch von den Alliierten.

Das Gas setzt sich Kontakt mit Feuchtigkeit zu Salzsäure um. Augen, Rachen und die Lunge füllen sich mit ätzender Salzsäure. Ein grausames Sterben beginnt …

Auch Zyklon B, das die Nazis beim Holocaust einsetzten, reagiert mit der Feuchtigkeit der menschlichen Schleimhäute. Es wird dann zur Blausäure, die den Sauerstofftransport im Blut blockiert. Der Tod tritt dann durch „innere Erstickung“ ein.

Das alles war den „Kriegschemikern“ noch nicht genug. Sie erfanden eine weitere Generation von Giftgasen, die noch tödlicheren Nervengifte, deren Namen bereits Angst und Schrecken verbreiten: Tabun, Sarin und das VX-Gas, das um das 10-fache tödlicher ist als Sarin.

Die Nervengase werden eingeatmet und/oder über die Haut aufgenommen und greifen das Nervensystem an. Sie blockieren die Muskelfunktionen. Die Auswirkungen sind grausam:  Zittern, Muskelzucken, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kontrollverlust von Harn- und Stuhlgang, Angstzustände, Atemnot und starke Krampfanfälle. Der Tod kann schon nach wenigen Minuten durch Atemlähmung (Ersticken) eintreten.

Syrien: Giftgas-Angriff inszeniert?

Agent Orange

Der bis heute größte Chemiewaffeneinsatz aller Zeiten ist die Operation „Ranch Hand“ während des Vietnamkrieges: Die Amerikaner versprühten 76 Millionen (!) Liter Chemikalien („Agent Orange“) auf den vietnamesischen Dschungel.

Der „Helden-Präsident“ John F. Kennedy autorisierte den Einsatz. Das „Entlaubungsmittel“ war jedoch kein Gas, sondern eine Flüssigkeit, die sich auf dem Dschungelboden und Feldern absetzte. Die Amerikaner vergifteten über drei Millionen Hektar vietnamesischer Landschaft mit „Agent Orange“. Es enthält das extrem krebserregende, giftige und erbgutschädigende Dioxin.

Seither starben Hunderttausende Menschen und drei Millionen Vietnamesen erkrankten: Sie bekamen Krebs (vor allem Leukämie), ihr Erbgut wurde geschädigt und sie brachten über Generationen hinweg missgebildete Kinder zur Welt – bis heute! Auch 40 Jahre nach dem Krieg wurde es von Wissenschaftlern immer noch in hohen Mengen im Dschungel nachgewiesen.


Die schlimmsten „aktuellen“ Giftgaseinsätze

1988, Nordirak:

Der irakische Diktator Saddam Hussein ließ bis zu 5.000 Menschen bei einem Giftgasangriff auf die kurdische Ortschaft Halabja töten. Das war der größte Giftgasangriff auf Zivilisten aller Zeiten.

2013, Syrien:

Der zweitgrößte Giftgasangriff auf Zivilisten in der Geschichte ereignete sich im August 2013 in Ghuta, einem Vorort von Damaskus. Bis zu 1.400 Menschen starben durch das Nervengift Sarin.

Der Westen (USA, Frankreich, Großbritannien, Türkei, Deutschland) machten den syrischen Machthaber Assad für den Giftgas-Mord verantwortlich. Für sie war es DIE Rechtfertigung, um in den syrischen Bürgerkrieg einzugreifen.

Doch ein UN-Bericht, eine wissenschaftliche Analyse des renommierten MIT in Cambridge, sowie die investigativen Berichte des Pulitzer-Preisträgers Seymour Hersh, widersprachen dieser „Propaganda“. Sie alle hielten es für unwahrscheinlich, dass Assad das Giftgas einsetzte. Selbst der US-Geheimdienst CIA war sich dann auch nicht mehr sicher. Wohl deshalb verzichtete der damalige amerikanische Präsident Barack Hussein Obama auf eine Militärintervention in Syrien, obwohl er diese beim Überschreiten dieser „roten Linie“ angekündigte hatte.

2015, Islamischer Staat:

Dem Islamischen Staat wurde ebenfalls der Einsatz von Senfgas nachgewiesen.

Aleppo: USA-Verbündete setzen Chemiewaffen ein!

2017, Syrien:

Der Giftgasanschlag in Chan Schaichun kostete 86 Menschen das Leben. Wieder beharrt der Westen darauf, dass der syrische Machthaber Assad das Gas eingesetzt hat. Der neue US-Präsident Donald Trump nahm diese Vermutung sogar zum Anlass, einen Raketenangriff auf einen syrischen Militärflughafen zu rechtfertigen.

Doch es ist keinesfalls bestätigt, dass Syrien Giftgas eingesetzt hat. Dies wäre strategisch und militärisch nicht klug, denn Assads Truppen sind auf dem Vormarsch und würden ihre Erfolge selbst konterkarieren, wenn sie den USA diese „Vorlage“ zum Eingreifen gegen sie liefern würden.

Fakt ist: Trumps Angriff auf einen souveränen Staat war durch keine UN-Resolution legitimiert, war illegal und somit ein de facto ein Kriegsverbrechen.

2018, Syrien:

Nutzt der französische Präsident Macron (unter vorgehaltener Hand „kleiner Napoleon“ genannt), eine weitere Giftgaslüge, um sein ehemalig von französischen Truppen besetzes Syrien anzugreifen?

Es ist keine Zeit, Doppelstandards zu heucheln und Kriegsverbrechen mit unterschiedlichem Maß zu messen. Das Völkerrecht darf nicht als politische Waffe jener gesehen werden, die GLAUBEN, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben …

 

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Quellen:

British Medical Journal“

neopresse.com/politik/naherosten/giftgas-der-unsichtbare-tod-im-gespraech-mit-jakob-reimann

Foto: period4team4.weebly.com/poison-gas (Screenshot/Bildzitat/bearbeitet)

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6 Comments

  1. Ich war Sanitätsobergefreiter der Bundeswehr und war bei der Entsorgung von Saringas als Sani in Bereitschaft. Man hat uns vorher gebrieft wie man heute sagt und ich habe nicht die Verletzungen sehen können in den Medien welche man und im Briefung zeigte. Das waren KEINE Giftgasopfer, die sehen anders aus und man kann sich denen nur mit VOLLSCHUTZ nähern da man sonst selber zum Gasopfer wird.

  2. Als Chemiker und Ex-Soldat in einer ABC Einheit der BW ist meine Meinung, das jeder Hansel der lesen kann, Giftgas selbst herstellen kann.
    Die Grundstoffe dazu gibt es ohne weiteres im Handel zu kaufen.
    Auch größere Mengen werden ungeprüft geliefert.
    Sowie es Bauanleitungen für Rohrbomben im Internet gibt,
    so gibt es auch Anleitungen im Internet zu diverse Giftgasfabriken im häuslichen Umfeld.

    Auch die BW hat Giftgas in ihren Laboratorien.
    Alles unter den Deckmantel, dass man Gegengifte testen müsste.

    „Agent Orange“ wird immer noch von Bayer verkauft.
    Nur nennt es sich heute Roundoup.

    Das Schlimme an den Schei**zeug ist, das auch kleine Diktatoren Staaten leicht daran kommen. Und es tötet genauso Geräuschlos, wie die Strahlen von A-Bomben.

  3. Hinweis: Guten Tag Herr Grandt,
    wenn ich Ihre Seite (den Blog) über Web.de aufrufe, gibt es seit heute nur noch Abstürze…..was geht da ab?

  4. Hallo Herr Grandt,
    danke für ihre Artikel, wie immer.
    Der Giftgas-Angriff von 1988 im Irak gegen Kurden geht aber nicht auf auf das betreiben oder einen Befehl von Saddam Hussein zurück, wie inzwischen verschiedene Quellen berichten. Vielmehr wurde er eigenmächtig von einem irakischen General befehligt, Saddam Hussein soll darübe empört gewesen sein und er habe den General zur Rechenschaft gezogen.
    Soviel Ehrlichkeit muss sein, auch gegenüber einem Diktator. Derartige Informationen werden natürlich nicht vom CIA verbreitet – obwohl die Quelle von den eigenen Mitarbeitern kommt.

  5. Sehr gut recherchiert und geschrieben.

    Dennoch möchte ich anmerken, dass Gifte wie Thoman und Sarin bereits seit der Zeit des 3. Reiches bestehen.

    Wenige Gramm dieser o.g. Substanzen reichen(effizient verteilt und aerosolgestützt) aus, um der Menschheit komplett den Garaus zu machen.

    Nur als kleine Ergänzung!

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