Geheimakte Stalin: Was Sie noch nicht wissen!

Er war ein Millionen-Massenmörder, Ehebrecher, Bankräuber, trieb Unzucht mit einer Minderjährigen, opferte seinen eigenen Sohn und wird trotzdem wie ein Held verehrt.

 

Ein Massenmörder als Held?

Für viele Russen ist Stalin auch heute noch ein Held. Zeit also, sich diese Person einmal genauer und ungeschminkt anzusehen.

Stalin war ein glühender Kommunist und Diktator. Seine Macht war absolut. Doch überall witterte er Verrat.

Stalin soll gesagt haben:

»Der Tod löst alle Probleme. Ein Mensch, ein Problem. Kein Mensch, kein Problem».

Wollte Hitler einen Weltkrieg?

Hier Kurz-Fakten aus seinem Leben, obwohl es 1000ende von Seiten füllen könnte:

Im Priesterseminar lernt Stalin, wie man Menschen unterjocht

Hier persönliche Fakten, die Sie sicherlich noch nicht kennen:

  • Stalin (geb. am 6.12.1878) ist kein Russe, sondern Georgier.
  • Sein bürgerlicher Name lautet: Iosif Vissarionovich Dzhugashvili.
  • Er ist das einzige Kind, sein Vater ein Schuster, der trinkt und gewalttätig ist.
  • Seine körperlichen Gebrechen, die er zu verstecken versucht: Tiefe Narben im Gesicht (durch Windpocken); sein linker Arm ist kürzer als der rechte (angeblich seit einem Unfall mit einem Pferdekarren); er humpelt.
  • Auch die Mutter schlägt ihn, will, dass er Bischof wird.
  • Er tritt ins Priesterseminar in Tiflis ein. Doch die Mönche misshandeln die Jugendlichen, weswegen er vom Glauben abkommt. Er lernt von ihnen lediglich, wie man Menschen unterjocht.
  • Seine erste Frau stirbt früh an Tuberkulose und schenkt ihm einen Sohn: Jakow, der ihm aber zeitlebens fremd bleibt.
  • Stalin verführt seine 16jährige Sekretärin. Sie heiratet ihn später und gebärt 2 Kinder.
  • 1941 wird Jakow von der deutschen Armee gefangen genommen. Stalin vermutet, sein Sohn habe sich ergeben. Deshalb lässt er Jakovs Frau (seine Schwiegertochter) einsperren und verhören. Er wittert Verrat.
  • Stalins einzige Tochter (16) hatte eine Beziehung mit einem Drehbuchautor (38). Stalin entzweite das Paar, weil der Geliebte seiner Tochter ein »Jude» war und lässt ihn als angeblichen englischen Spion in ein sibirisches Lager bringen.
  • Stalin betrügt seine Frau mit seiner Friseurin, die ihn jeden Tag frisiert.
  • Stalin stirbt am 5. März 1953.

»Der größte Feind für den Frieden in Europa»

Stalin verteidigt Gewalt

Hier politische Fakten über, die Sie sicherlich noch nicht kennen:

  • Mit 20 tritt Stalin in die Sozialdemokratische Partei Russlands ein und wird von Lenin inspiriert. Deshalb tritt er in den radikalen Zweig der Partei ein, den Bolschewiken.
  • Lenin schätzt Stalin.
  • Stalin sorgt für die Finanzierung der Bolschewiken auch durch Bankraube.
  • Er verteidigt Gewalt und nimmt den Kampfnamen »Stalin» (der Stählerne) an.
  • Nach der Machtübernahme ernennt Lenin Stalin zum Volkskommissar für Nationalitätenfragen.
  • Politische Gegner sind für Lenin Staatsfeinde. Um sie zu bekämpfen gründet er die Geheimpolizei Tscheka, die in den ersten 6 Wochen 50.000 Menschen ermordet.
  • 1922 wird Stalin Generalsekretär der Kommunistischen Partei.
  • Als Lenin krank wird, soll Stalin sich um ihn kümmern. Stalin stellt Lenin kalt.
  • 1922: Gründung der UdSSR.
  • 1924 stirbt Lenin. In seinem letzten Brief schrieb er: »Stalin ist zu brutal».
  • Den Gründer der Roten Armee lässt Stalin deportieren und im Exil in Mexiko ermorden.
  • Stalin ist nun der einflussreichste Mann in der Partei.
  • Bauern und Höfe werden vergemeinschaftet. Bauern leisten Widerstand und lehnen Kollektivierung ab. Stalin erklärt sie zu Staatsfeinden. 20.000 Polizisten sollen die Enteignung voranbringen.

Polens Schande

Bankräuber, Ehebrecher und rücksichtsloser Massenmörder

Hier kriminelle Fakten, die Sie sicherlich noch nicht kennen:

  • Revolutionär: Wegen revolutionärer Agitation wird Stalin 1902 zum ersten Mal verhaftet und muss ein Jahr ins Gefängnis.
  • Bankräuber: Juni 1907: Stalin überfällt mit einer Bande den Geldtransport nach Tiflis. Beute: 250.000 Rubel (heute etwa 6 Millionen Euro)! 40 Menschen werden getötet, 90 verletzt.
  • Stalin ordnet die Ermordung des Gründers der Roten Armee Trotzki an.
  • Bis heute ungeklärt: Ob Stalin seine Frau Nadeschda umbringen ließ oder sie zum Selbstmord trieb oder sogar selbst umbrachte.
  • Die Opfer der Kollektivierung der Bauern und der anschließenden Hungersnot kostet 5 Millionen Menschen das Leben (die meisten in der Ukraine).
  • 4 Millionen Bauern werden zwangsumgesiedelt, manche nach Sibirien verschleppt. 600.000 überleben die Transporte nicht.
  • Menschen werden ohne Grund eingesperrt: Beispielsweise weil sie einen Witz erzählten, so aussahen wie Stalin, Parteikarten nicht dabei hatten.
  • Januar 1934 »Parteitag der Verdammten»: 17. Kongress der KPdSU, nicht alle der 1.200 Delegierten stimmen für Stalin. In den nächsten Jahren werden 1.000 von ihnen hingerichtet oder in den Gulag geworfen.
  • Viele Schauprozesse folgen, auch gegen alte Weggenossen.
  • Stalin ließ 10.000 seiner eigenen Offiziere hinrichten.
  • In den 1930er-Jahren kommen Millionen bei den »Säuberungen» um.
  • Juli 1941: Stalin erlässt den »Befehl 270»: Wenn russische Soldaten sich den Deutschen ergeben, sollen ihre Familien bestraft werden. Deserteure werden sofort erschossen. Wer einen Schritt zurück macht, wird erschossen. Stalin macht darüber einen makabren Witz: »In unserer Armee ist ein Rückzug gefährlicher als ein Angriff».
  • Überlebende russische Kriegsgefangene werden häufig in Gulags gebracht.
  • In Stalins Lagern (Gulags) arbeiten ca. 3 Millionen Sträflinge für die Kriegswirtschaft. 2 Millionen von ihnen sterben bis Ende des Krieges. Viele Frauen werden gleich nach Ankunft in den Lagern von den Aufsehern vergewaltigt.
  • Bis zu Stalins Tod sterben etwa 2,7 Millionen Menschen in den Gulags.
  • Hitler will Generalfeldmarschall Paulus (6. Armee) gegen Stalins Sohn Jakow austauschen. Doch Stalin lehnt ab: »Ich tausche keinen Marschall gegen einen Leutnant aus». Stalins Sohn stirbt dann 1943 im KZ Sachsenhausen.
  • Alleine von der 6. Armee gehen 100.000 deutsche Soldaten in russische Gefangenschaft. Nur 6.000 werden ihre Heimat wiedersehen.
  • Stalin schreitet nicht gegen die größte Massenvergewaltigung der Menschheitsgeschichte, gegen deutsche Kinder, Mädchen und Frauen ein: Etwa 1,4 Millionen werden brutal vergewaltigt, viele davon begehen später Selbstmord.

Der Millionen-Genozid an uns Deutschen

Stalins »Massenmord-Bilanz»

  • Ermordung Trotzkis.
  • Opferung seines Sohnes Jakow.
  • Tote der Kollektivierung: Ca. 600.000 Bauern.
  • Tote durch die von Stalin ausgelöste Hungersnot: 5 Millionen.
  • Gulagopfer: Ca. 2,7 Millionen.
  • Tote deutsche Kriegsgefangene in russischen Lagern: Ca. 1,2 Millionen
  • Tote durch die Folgen russischer Massenvergewaltigungen: Ca. 240.000
  • Historiker sind sich einig: Insgesamt fielen Stalin rund 20 Millionen Menschen zum Opfer – durch Massenerschießungen, in den Gulags, durch Deportationen und die Massen-Hungersnot vor allem in der Ukraine.

 

Auch heute noch: Jeder Zweite in Russland bewertet Stalins Herrschaft »positiv», obwohl der Massenmörder Millionen Russen umbringen ließ …

Sein „Bonus“ ist wohl der Sieg gegen den Faschismus.

 


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Quellen:

Jörg Baberowski: Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt, München 2012

Stalin (Phoenix) Ausstrahlung am 7.1.2018

Albrecht Lehmann: Gefangenschaft und Heimkehr. Deutsche Kriegsgefangene in der Sowjetunion, München 1986,  S. 29.

Sowjet-Union: Nichts vergessen, in: Der Spiegel. 27/1983 vom 4. Juli 1983, S. 90–92.

spiegel.de/einestages/josef-stalins-todfeind-wie-leo-trotzki-1940-bei-attentat-starb-a-1161781.html

spiegel.de/einestages/60-todestag-von-josef-stalin-der-rote-imperator-a-951061.html

Svetlana Aleksievich: War’s Unwomanly Face, Moskau, 2008, S. 33

Elizabeth Heineman: The Hour of the Woman: Memories of Germany’s “Crisis Years“ and West German National Identity, in: American Historical Review. 101, Nr. 2, 1996, S. 354–395

Kuwert: The unspoken secret: Sexual violence in World War II, in: International Psychogeriatrics 19, Nr. 4, 2007, S. 782–784

bbc.co.uk/history/worldwars/wwtwo/berlin_01.shtml

Hanna Schissler: The Miracle Years: A Cultural History of West Germany, 1949-1968

npr.org/templates/story/story.php?storyId=106687768

epochtimes.de/politik/welt/stalin-liess-ueber-20-millionen-menschen-ermorden-rund-200-moskauer-gedenken-opfer-des-roten-terrors-a1962148.html

William I. Hitchcock : The Struggle for Europe The Turbulent History of a Divided Continent 1945 to the Present; New York 2003

Atina Grossmann: A Question of Silence: The Rape of German Women by Occupation Soldiers October, Vol. 72, Berlin 1945: War and Rape „Liberators Take Liberties“ New York 1995, S. 42–63

Helke Sander/Barbara Johr: BeFreier und Befreite, Frankfurt 2005

Franz Seidler/Albert Maurice Zayas: Kriegsverbrechen in Europa und im Nahen Osten im 20. Jahrhundert, Hamburg/Berlin/Bonn 2002.

Anthony Beevor: Berlin 1945 – das Ende, München 2012;

telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/russia/1382565/Red-Army-troops-raped-even-Russian-women-as-they-freed-them-from-camps.html#

Grafik: Pixabay.com

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9 Comments

    • Dann WIDERLEGEN, Herr „Nicht-Doktor“, der schon wieder neidisch auf den TITEL ist, selbst was im Leben bewegen, dann gibts vielleicht auch mal einen, anstatt solche „klugen“ Kommentare zu geben

  1. Noch ein Beitrag zu Stalins Abstammung: sein Großvater soll einer der ca. 30000 persischen Juden sein, die um 1840 die allein von solchen bewohnten persischen Insel Djugan stammte, diese Menschen verließen damals das Eiland, das ihnen außer Landwirtschaft zum knappen Überleben nichts bot, aus Perspektivlosigkeit in alle Welt. Ein kleiner Teil landete eben in einem fruchtbaren georgischen Tal mit subtropischer Vegatation, daneben eben der großvater Stalins. Seinh georgischer Name bedeutet eben „der von der Insel Djugan, „Dschugaschwili“. Ich erinnere mich nicht mehr, wo ich diese Mitteilung her habe, könnte beispielsweise das Buch „Stalin“ des Isaac Deutscher sein?
    Dazu eine interessante Analogie zu Hitlers herkunft: nach einem Buch des verstorbenen deutschen Juden Ralph Giordano war Hitlers Großmutter mütterlichseits
    um 1850 herum Haushaltshilfe bei dem jüdischen Abnkier Frankenberger in Graz, wurde von ihm oder seinem jungen Sohn geschwängert, gut abgefunden, ging mit der Summe zurück in ihr armes Waldviertel, konnte dort ein kleines Häuschen mit Acker kaufen und fortan dort mit Hitlers Mutter als kleinem Mädchen leben. Das Buch Giordanos wurde nie beachtet, warum? Wenn es zutrrifft, hzaben Hitler u. Stalin eine
    jüdische herkunft, nicht wahr?

  2. Nach dem Buch „Ernte des Todes“ d. engl. Historikers an der Universität v. Kalifiornien, Robert Conquest, ist die Opferzahl des „Holodomors“ mind. 8 Mio. an der Zahl, davon 30% Kinder, dieses Buxch ist die beste Quelle dieses grausamen Geschehens, bei dessen ende die armen Opfer ihr Saatgut aufessen mußten, um überhaupt etwas in den Magen zu bekommen!
    Warum ziztieren Sie diese QUELLE NICHT? Wissen Sie, daß der zwar antikommunistische, aber auch nationalistisch gesinnte Russe Alexander Solschenyzin den Holodomor, der ja nicht nur, aber hauptsächlich in der Ukraine stattfand, geleugnet hat?
    Der H. erklärt den Widerwillen und den Widerstand der Ukrainer (Stefan Bandera) gegten die Sowjets am besten! Analog Ihrer richtigen Metapher „Hitler wurde in Ver= sailles geboren, und nicht in Braunau am Inn“ wurde der ukrainische Antisowjetismus
    und Antirussismus eines Bandera durch den H. ausgelöst. Den Befehl dazu gab Lenins Brief an Stalin Ende 1923, kurz vor seinem Tode, mit dem Imperativ „jene, die jetzt noch immer sich weigern, in die Sowchosen einzutreten, sind zu liquidieren!
    Woher nahm Lenin die Ahnung, daß Stalin als sein Nachfolger dies ab 1928 ausführte?
    Mir kommt abschließend vor, als ob Sie mit den „5 Mio.“ eine andere Zahl von 6 Mio.
    mit aller Gewalt unterschreiten wollen, bzw. dies eine zitierte Quelle im Sinn hat!
    Ich hoffe nur, daß es nicht die Quelle mit dem Namen Prof. Jörg Baberowski ist!

  3. Vor Jahren gab es mal eine Doku im Fernsehen über Stalin im Nachtprogramm, die ich gesehen habe. Das hat mich damals erschüttert und ich hab´s im Hinterkopf behalten. Es zeigt einmal mehr, dass manche Opfer (Mobbing und Gewalterfahrungen in der Kindheit) zu Tätern werden, die ihrerseits stahlhart werden und keine Gnade mehr kennen. Dahinter steckte eine große Angst. Stalin wollte auf keinen Fall noch einmal die Demütigungen, Schläge und Mobbing erleben, die er in seiner Kindheit hinnehmen musste. Der Fehler war, dass man einen solchen Menschen an die Macht kommen ließ.

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