Die Pensions-Bombe

Warum Beamtenbezüge nicht mehr „sicher“ sind und unseren Staat auffressen. Rückstellungen für die Staatsdiener wurden nämlich nicht gebildet. So wird das „Pensionsproblem“ jährlich größer und kann Ihnen als Steuerzahler bald um die Ohren fliegen.

 

„Werd‘ Beamter“, sagten viele Eltern früher zu ihren Kindern. „ Das ist ein sicherer Beruf und auch im Alter bist du dann gut abgesichert. Du musst dir merken: Der Staat vergisst seine Diener niemals! Das ist schon immer so gewesen!“

Da ist was dran – bis heute. Doch die Garantien für die Staatsdiener verschieben sich immer mehr auf Ihre Schultern als Steuerzahler. Der Staat hat über viele Jahrzehnte hinweg sehr viele Beamte eingestellt und ihnen damit langfristige Leistungsversprechen gemacht. Der Kardinalfehler: Rückstellungen für diese Staatsdiener wurden nicht gebildet. So wird das „Pensionsproblem“ jährlich größer und kann Ihnen als Steuerzahler bald um die Ohren fliegen.

Die Pensions-Zeitbombe tickt – Beispiel für eine durchschnittliche Beamtenpension:

Die Pension eines Studienrates (wenn er z.B. im Alter von 65 Jahren in Pension geht) von etwa 2.500 Euro monatlich kostet den Staat bei einem 15-jährigen Bezug satte 450.000 Euro zuzüglich 90.000 Euro (500 Euro monatlich) Krankenkostenzuschuss, also insgesamt 540.000 Euro. Sie können sich vorstellen, welche Milliardenbeträge der Staat zukünftig für Ruhegehälter, Beihilfen und Hinterbliebenenversorgungen seiner Bediensteten ausgeben muss. Die monatlichen Pensionszahlungen verschlingen bereits jetzt 10 bis 12 Prozent der Bundeseinnahmen.

Der Staat hat das Problem vor einigen Jahren erkannt und reagiert. Doch meiner Meinung nach nicht konsequent genug: Der Bund hat zwar einen Versorgungsfonds und eine Versorgungsrücklage für seine Pensionäre gebildet, doch die Einlagen summieren sich lediglich auf rund 8 Milliarden Euro. Professor Bernd Raffelhüschen von der Uni Freiburg beziffert die entstandene Lücke jedoch auf 1,3 Billionen Euro. Seinen Berechnungen nach kann es aber noch schlimmer kommen, denn die laufenden Kosten der Beamtenversorgung sollen sich bis 2030 nahezu verdoppeln. Wer aber soll diese astronomischen Beträge erwirtschaften, um die Beamten und Pensionäre –im Gegensatz zum Normalrentner – auch weiterhin zu alimentieren?

Sie sehen: Hier tickt eine wahre Zeitbombe und das klassische Credo „Werd‘ Beamter“ gilt unter diesem Aspekt nicht mehr uneingeschränkt. Der ehemals „sichere“ Beamtenstatus und die „sichere“ Pension stehen in Zukunft auf sehr wackligen Beinen … weiterlesen bei Watergate-TV:

 

 

Die Pensions-Bombe

 

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