1918: Der »Hunger-Massenmord« an den Deutschen

Von politisch korrekten Historikern verschwiegen: Der Grund für den uneingeschränkten deutschen U-Boot-Krieg war nicht der »böse« deutsche Kaiser, sondern die Alliierten, die durch ihre Hungerblockade die rund 800.000 Tote forderte, das Deutsche Reich zur Unterzeichnung des Versailler Vertrages zwingen wollten. Die ausgemergelten Menschen waren so verzweifelt, dass sie sogar Sand, Holzspäne und Kohlenstaub aßen.

Britische Seeblockade war rechtswidrig 

Das Deutsche Reich hatte Ende 1918, nach dem Ausbruch der Revolution im Innern und der bereits vorangetriebenen Demobilisation, keine Möglichkeit mehr, sich der Unterschrift unter den Versailler Vertrag zu entziehen. Oder wie Jörg Friedrich in »14/18« schreibt:

»Der Friedensschluss mit Wehrlosen ist keine Verhandlung. Dem Geschlagenen wird gesagt, was er zu tun hat, sonst wird er weiter geschlagen.«

Zudem hungerten die Briten die deutsche Bevölkerung unerbittlich aus: Die »Hungerblockade« dauerte seit 1914 an und Großbritannien, ausgerechnet Großbritannien, die damals stärkste Seemacht, hatte die Grundsätze in den Seekriegsdeklarationen von Paris aus dem Jahre 1856 und London aus dem Jahre 1909 nicht ratifiziert, nachdem eine solche Blockade dem blockierten Staat bekannt gegeben hätte müssen.

Der »wahre« Grund für den uneingeschränkten U-Boot-Krieg

Die Blockade führte zu Hunderttausenden zivilen Toten in Deutschland und Österreich-Ungarn, aber auch in neutralen Staaten wie Dänemark. Als Folge der Blockade starben allein in Deutschland zwischen 1914 bis 1918 genau 762.795 Menschen an Hunger.

Was politisch korrekte Historiker nicht erwähnen: Das war der Grund, warum Kaiser Wilhelm II. schließlich den »uneingeschränkten« U-Boot-Krieg gegenüber den Alliierten erklärte.

Hierzulande ist die »Nestbeschmutzer-Geschichtsschreibung« leider schon so verkommen, dass diese fundamental wichtige Ursache für seine Handlung verschwiegen wird. Im Gegenteil soll nach wie vor der Eindruck erweckt werden, als hätte der »böse« deutsche Kaiser grundlos seine U-Boot-Waffe gegen alliierte Schiffe eingesetzt. In Wirklichkeit war es ein Akt der Verzweiflung, um die Deutschen vor dem Hungertod zu retten.

Der Journalist George E.R. Gede schrieb in seinem Buch »The Revolver-Republik« über den Hunger-Massenmord:

»Die Verhältnisse in den Krankenhäusern waren erschreckend. Während der Kriegsjahre waren von den Patienten durchschnittlich ein Zehntel infolge Mangels an Fett, Milch und gutem Mehl gestorben (…) Im Kinderkrankenhaus sahen wir schreckliche Bilder, so die ‚Hungerbabys’ mit grässlich geschwollenen Köpfen (…) aber die schreckliche Blockade wurde, weil die Franzosen darauf bestanden, aufrechterhalten.«

Hinweise darauf, dass diese menschenverachtende Blockade auf Lebens- und Futtermittel auch nach dem Waffenstillstand im November 1918 noch monatelang fortgesetzt wurde und neben Hungertoten auch viele Langzeitschäden wie Tuberkulose oder Rachitis hinterließ, sind selten zu finden und schon gar nicht bei politisch korrekten Mainstreamhistorikern.

Ganz anders hingegen angelsächsische Wissenschaftler. Ungeschönt und unzensiert berichtet etwa C. Paul Vincent in seinem Buch »The Politics of Hunger« über die Auswirkungen auf die deutsche Zivilbevölkerung.

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Ungesühnter Massenmord an vielen deutschen Frauen und Kindern

Die Alliierten nahmen bewusst in Kauf, mit ihrer Blockademaßnahme und dem daraus resultierenden Massenmord an Zivilisten gegen das Kriegsvölkerrecht zu verstoßen.

Ihre Begründung, warum sie Tausende von Frauen, Kinder und alte Menschen verhungern ließen, war ein weiterer Schlag ins Gesicht der Deutschen. Sie lautete: Es handele sich lediglich um einen Waffenstillstand und dem Feind dürfe keine Gelegenheit mehr gegeben werden, seine Kampffähigkeit zu regenerieren.

Tatsächlich wollte man den Deutschen aber so die Friedensbedingungen aufzwingen. Dementsprechend lautete Artikel 26 im Waffenstillstandsvertrag von Compiègne:

»Die Blockade der alliierten und assoziierten Mächte bleibt im gegenwärtigen Umfange bestehen. Deutsche Handelsschiffe, die auf hoher See gefunden werden, unterliegen der Wegnahme. Die Alliierten und die Vereinigten Staaten nehmen in Aussicht, während der Dauer des Waffenstillstands Deutschland in dem als notwendig anerkannten Maße mit Lebensmitteln zu versorgen.«

Aber auch dieses »Versprechen« wurde zunächst nicht umgesetzt. Ja mehr noch, Deutschlands hoffnungslose Versorgungslage verschärfte sich, weil die Blockade de facto nun auch auf die Ostsee ausgeweitet wurde. Zudem unterbanden die britischen Flottenkommandanten den dortigen deutschen Fischfang.

Die Alliierten streiten sich um ihre »Beute«

Erst allmählich veränderten die Alliierten dann ihre harte Haltung. Ab etwa Mitte Januar 1919 wurde den Deutschen »erlaubt«, bestimmte Kontingente an Lebensmittel im Ausland zu kaufen. Doch zuvor mussten sie ihre Handelsflotte an die Alliierten ausliefern. Schweren Herzens und weil keine andere Alternative bestand, willigte die deutsche Seite schließlich ein.

Bezahlen wollte man die dringend benötigten Lebensmittel vorab mit den Goldreserven, aber diese waren von französischer Seite aus als Teil der Wiedergutmachungszahlungen eingeplant worden, weshalb die Verhandlungsführer in Paris die Situation weitere lange Wochen verzögerten. Erst im März, und auf Drängen der anderen Alliierten gaben die Franzosen nach. Aber die Hungerblockade war auch damit noch nicht vollständig aufgehoben, denn das monatliche Einfuhrvolumen für Lebensmittel war beschränkt.

Hintergrund: Der »Toten-Winter«

Herbert Hoover, der Vorsitzende des amerikanischen Hilfswerks machte bereits im ersten kalten Nachkriegswinter die Alliierten darauf aufmerksam, dass in den Feindstaaten rund 200 Millionen (!) Menschen von Hunger bedroht waren. Zudem:

□ Allein Deutschland brauchte pro Monat 200.000 Tonnen Weizen und 70.000 Tonnen Fleisch.

□ Im ehemaligen Österreich-Ungarn waren in den Krankenhäusern Verbandsmaterial und Medikamente ausgegangen.

□ In der Tschechoslowakei bekamen eine Million Kinder keine Milch mehr.

□ In Wien starben mehr Neugeborene als überlebten.

□ Die ausgemergelten Menschen waren so verzweifelt, dass sie sogar Sand, Holzspäne und Kohlenstaub aßen.

Viereinhalb Monate nach Ende des Krieges, am 28. März 1919, legte dann endlich das erste Versorgungsschiff in einem deutschen Hafen an. Die volle Einfuhrfreiheit, sprich das Ende der Blockade wurde erst am 12. Juli 1919, nachdem der Reichstag den Versailler Vertrag ratifiziert hatte, erreicht. Ein weiteres Druckmittel: Alliierte Truppen standen an den Grenzen bereit, um Deutschland zu besetzen, sollte die Regierung den Friedensvertrag nicht unterzeichnen.

Die Erpressung wirkte. Durch die militärisch völlig unnötige Blockade hatten allein in Deutschland knapp 800.000 Frauen, Kinder und alte Menschen ihr Leben verloren. Doch dieser grausame Massenmord durch die Alliierten findet nach wie vor keinen Eingang in unsere Schul- und Geschichtsbücher.

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