CSU rettete DDR vor Bankrott

Ausgerechnet der »Antikommunist» Strauss half Honecker. Doch dieser trickste ihn aus und auch Helmut Kohl könnte seinem CSU-Rivalen ein Bein gestellt haben.

 

Ausgerechnet der »Antikommunist» Strauss half Honecker

Die DDR stand im Jahr 1983 vor der Zahlungsunfähigkeit, sprich: dem Staatsbankrott.

Was Viele bis heute nicht wissen: CSU-Chef Franz Josef Strauß rettete die DDR 1983 mit einem Milliardenkredit vor der Pleite.

Pikant: Ausgerechnet der »Antikommunist» Strauß half Honecker aus der Klemme. Denn der bayerische Ministerpräsident vermittelte einen Milliardenkredit westlicher Banken an das sozialistische Regime.

Bis heute streiten sich Historiker über die Frage, ob Strauß die DDR-Diktatur damit stabilisierte oder etwa einen Beitrag zum Fall des Eisernen Vorhangs leistete.

Offizielle Version in den meisten Geschichtsbüchern:

  • Franz-Josef Strauß habe durch die Kreditvermittlung dem DDR-Diktator Honecker »menschliche Erleichterungen»abgetrotzt. Dabei soll es um Familienzusammenführungen oder Ausreisen gegangen sein.
  • Zudem habe Strauß erreicht, dass die DDR danach die rund 60.000 Selbstschussanlagen des Typs SM-70 an der innerdeutschen Grenze abbaute. Bis dahin waren mindestens zehn Menschen durch sie getötet worden, etliche verletzt.

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»Der Honecker-Trick»

War der CSU-Chef also ein Held?

Keineswegs, so zeigen Dokumente der Stasi und vom Auswärtigen Amt, die kürzlich ausgewertet wurden. Zwischen dem Milliardenkredit und Abbau der Selbstschussanlagen soll KEIN direkter Zusammenhang bestanden sein.

Ja mehr noch: Honecker hat Strauß ausgetrickst!

Denn Honecker war schon VOR den Verhandlungen mit dem CSU-Chef entschlossen, die Selbstschussanlagen abzubauen und hatte damit offenbar auch bereits begonnen.

Pikant: Das ALLES war ebenfalls schon VOR der Strauss-Reise in die DDR in Bonner Regierungskreisen bekannt. Honecker hatte es selbst erzählt und zwar am Montag dem 13. September 1982. Demnach wollte »Erich» selbst »die Grenzen zwischen den beiden deutschen Staaten» durch den Abbau von Selbstschussanlagen »humanisieren».

Weiteres Indiz: Schon Wochen vor dem Treffen trat die DDR einer UNO-Konvention bei, die Waffen wie die SM-70 verbot.

»Wir dürfen nicht die Dauerbüßer sein! »

Und was war mit Strauß?

Offenbar bekam von alldem überhaupt nichts mit und war bei den Verhandlungen mit Honecker völlig ahnungslos. Er wurde sozusagen ausgetrickst und »verheizt».

»Die Kohl-Falle»?

Die Gründe dafür sind noch Spekulationen. Hat der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl, der am 1. Oktober 1982 ins Kanzleramt kam, damit zu tun?

Gingen die Informationen im »Wechselchaos» unter oder wurden sie von Kohl und Konsorten seinem Dauerrivalen Strauß absichtlich verheimlicht, um ihn zu diskreditieren?


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»Die Schalck-Golodkowski-Finte»

Objektiverweise muss erwähnt werden, dass der damalige CSU-Chef nicht gerade in Bonn nach Rat fragte. Er verhandelte mit Honeckers Beauftragtem, DDR-Staatssekretär, Stasi-Offizier und Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski, persönlich und geheim.

Strauß ging auf dessen Avancen ein und gab ein recht ungewöhnlich vertrauenswürdiges Statement ab: »Ich glaube an die Redlichkeit und ehrlichen Absichten des Herrn Generalsekretärs».

Daraufhin fackelte die DDR-Führung nicht lange und teilte Strauß »streng vertraulich» und »nur persönlich» mit, dass der Vorsitzende des Staatsrats sich ernsthaft Gedanken mache, die »Selbstschussautomaten abbauen zu lassen».

Und weiter: Sollte es dazu kommen, solle Strauß doch würdigen, dass »er als einziger und erster vorher darüber informiert war».

Strauss fiel darauf herein und rief noch am gleichen Tag bei Kanzler Kohl an, um ihn davon zu überzeugen, Geld für den Abbau der Todesautomaten aufzubringen.


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Wie oben schon erwähnt: Ob Kohl nun schon vorher über den Abbau Bescheid wusste, ist nicht geklärt. Jedenfalls wurde der Kreditvertrag für die DDR am 1. Juli 1983 unterzeichnet und rettete die Deutsche Demokratische Republik wohl vor dem Staatsbankrott.

Später machte sich Erich Honecker darüber lustig, dass zu diesem Milliardenkredit gekommen sei »wie die Jungfrau zum Kinde».

Strauß hingegen triumphierte: Er habe das erreicht, was die CDU immer gefordert und auch die SPD unter der Kanzlerschaft Helmut Schmidts nie geschafft habe.

 

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Quellen:

DER SPIEGEL 3/2017

Bundesarchiv

Foto: Pixabay.com

 

 

 

 

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2 Comments

  1. F.-J.-Strauss war nicht, wie oben beschrieben ein Antikommunist! Franz-Jupp war in erster Linie ein Anti-Demokrat! Der letzte Kredit an die DDR hatte es in sich!
    Dieser Kredit hatte gar nichts mit irgendwelchen Selbstschuss-.Anlagen an der Mauer zu tun. Dieser Kredit war ein Deal des kriminellen „Finanzmaklers Strauss“ mit einer maroden DDR.
    In der BRD tönten die, damals schon regierungstreuen, Medien von der dem 5 Milliarden DM-Überschuss in der Arbeitslosenversicherung. Kurz drauf kam diese Fake-Meldung vom „heldenhaften Einsatz des F.-J.-Strauss“ und, daß er der DDR mit einem 5 Milliarden Kredit „Erleichterungen“ abkaufen würde.
    Was ist wirklich passiert? Strauss hat die 5 Milliarden Überschuss in der Arbeitslosenversicherung verbraten und dafür 50 Millionen DM an Provision kassiert! In einzelnen Ziffern: 50 000 000DM und in Buchstaben: Fünfzigmillionen DM für die Privatschatulle Strauss! Ein Mafiosi, schlimmer als Al Capone. Und, wie heute andere Polit-Capones und andere Mafia-Paten, unter dem Schutz der Regierung!
    Nie wieder hörte man danach von einem 5 Milliardenüberschuss der Arbeitslosenversicherung.
    Das letzte Mal, das ich mich daran zurück erinnerte, war der offensichtliche Verlust der 20 Milliarden Überschuss bei den gesetzlichen Krankenkassen.
    Die waren plötzlich weg, als allen Migranten eine Chipkarte von einer gesetzlichen Krankenkasse in die Hand gedrückt wurde! 1/2 Jahr später gab es statt einer Beitragssenkung eine Zussatzbeitragserhöhung und kurz drauf die zweite! Grund dafür kann nur sein, daß die 20 Milliarden Überschuss in sehr kurzer Zeit verbraten wurden! Und danach mussten alle gesetzlich Versicherten finanziell für die Krankenversorgung der wenigen Flüchtlinge und Unmengen von Wirtschaftsmigranten in die Tasche greifen.Wohl bemerkt: Nur die gesetzlich Versicherten! Kein Beamter oder sonstwie privat Versicherter hat auch nur einen Cent dazu getan!
    Facit: Die Regierung Merkel bescheisst die breite Masse heute ebenso, wie der Mafiapate F.-J.-Strauss es mit uns damals schon machte und sich dabei selbst noch die Taschen voll stopfte. Es war kein Opfer. Die Opfer dieses Kriminellen waren wir!

    • das können Sie den leuten genauso erzählen wie den target 2 scherz.
      80, nein 95% der michels werden sagen „…….- kurze gedankenpause – ………………. und was sagste zum spiel hamburg gegen rostock, da hat der trainer mal wieder misst gespielt………..“

      😉

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