Martin Schulz‘ Wahlkampf-Trick

„Soziale Gerechtigkeit“ ist für mich ein Schimpfwort! Denn immer mehr Leistungsträger verlassen unser Land und immer mehr Leistungsempfänger kommen.

 

 

Heute muss ich Ihnen etwas sagen, das mir schon lange auf der Seele liegt. Sie als meine Leser wissen, dass ich dabei kein Blatt vor den Mund nehme. Es gibt leider zu wenige Journalisten, die Klartext reden.

»Soziale Gerechtigkeit« ist der Begriff, den Sie jetzt von Martin Schulz (SPD) immer und immer wieder hören. Ein Wahlkampf-Trick!

Denn wer kann denn allen Ernstes gegen soziale Gerechtigkeit sein? Derjenige, der es ist, wird sofort in eine Schublade gesteckt.

Dann werde ich das jetzt eben – basta!

Soziale Gerechtigkeit – auf Fleißige Zwang ausüben

Mit sozialer Gerechtigkeit verbinden viele Menschen die Vorstellung davon, dass alle Individuen in einer Marktwirtschaft gleich behandelt werden, bzw. dieselben finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen. Ob nun staatlich alimentiert oder selbst erwirtschaftet sei dahingestellt. Schön und gut.

Doch im Grunde genommen ist »soziale Gerechtigkeit« ein ideologischer Kampfbegriff der Sozialisten, um einem unersättlichen Umverteilungsstaat zu frönen.

Der Nationalökonom Friedrich August von Hayek (1899-1992) schrieb dazu: »Womit wir es im Falle der sozialen Gerechtigkeit zu tun haben, ist ein quasi-religiöser Aberglaube von der Art, dass wir ihn respektvoll in Frieden lassen sollten, solange er lediglich seine Anhänger glücklich macht – den wir aber bekämpfen müssen, wenn er zum Vorwand wird, gegen andere Menschen Zwang auszuüben«.[1]

Hayek erkennt in seiner Analyse sehr klar, dass mit diesem Begriff, Zwang auf andere Menschen ausgeübt wird. Das ist in der Realpolitik bis heute so. Soziale Gerechtigkeit wird von links-rot-grünen Politikern im Zuge der Neiddebatte immer wieder ins Feld geführt.

Geheimakte Martin Schulz: Was Sie unbedingt wissen sollten!

Der Umverteilungsstaat als neues „goldenes Kalb“

Martin Schulz macht das unaufhörlich und das soll auch der Grundpfeiler seines Wahlkampfes und der der SPD sein: Der Umverteilungsstaat als alt-neues goldenes Kalb.

Das heißt für fleißige Menschen: ANDERE laben sich an ihren Errungenschaften durch immer mehr Steuern und linke Umverteilungsorgien.

Immer höhere Steuern für Besserverdienende, immer höhere Beiträge und Abgaben. Das Engagement bleibt auf der Strecke.

Die Folge: Mehr und mehr Leistungsträger verlassen unser Land und mehr und mehr Leistungsempfänger kommen zu uns. Ich sage Ihnen: Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Leistung lohnt sich nicht mehr – soweit ist es in unserem Land schon gekommen! 

Ich kann die Politikerphrasen wie »Starke Schultern tragen mehr als schwache« nicht mehr hören. Dabei wird außer Acht gelassen, dass der Schwache nicht stark wird, wenn der Starke schwach wird. Im Gegenteil sogar!

Jeder in unserem Land hat die Chance etwas aus sich zu machen, soweit er gesund ist. Dazu gehören Mut, Fleiß, und Disziplin. Eigenschaften, die man heute bei vielen in unserer Facebook-Smartphone-Verwöhnungsgesellschaft leider immer seltener findet …

 

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Quellen:

[1] Friedrich A. von Hayek, Recht, Gesetzgebung und Freiheit, Bd. 2: Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit, Landsberg a. L. 1981, S. 98

Grafik: hiksch.com/2017/02/20/buendnis-reichtum-umverteilen-ein-gerechtes-land-fuer-alle-will-soziale-gerechtigkeit-zum-wahlkampfthema-machen/ (Screenshot/Bildzitat/bearbeitet)

Dieser Artikel erschien zuerst im FID-Verlag

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4 Comments

  1. Nicht nur Deutschland ist Europa!
    Alexander der Bunte.
    Gebraucht für’s alte Machtgefüge,
    erlaubt man sich auch eine Lüge.
    Der ORF parteiisch, ungeniert,
    auf uns’re Kosten offeriert,
    doch insgeheim zu wählen,
    den bunteren Gesellen.
    Die Nazikeule wird geschwungen,
    ein Hoch dem Freimaurer gesungen,
    der laufend von Europa schwärmt,
    jedoch das Volk nur halb erwärmt.
    Noch hat es ja nicht ganz vergessen,
    was in Köln und anderswo gewesen.
    In Massen kamen Islamisten,
    zum Unmut von Europas Christen.
    Ausgewählt sortiert von Erdogan,
    Europa wird zum Watschenmann.
    Gutmenschen sich nun sehr beeilen,
    Wirtschaftsflüchtlinge zu verteilen.
    Nach der Wahl, bitte vergessen,
    wie fragwürdig es gewesen.
    Ein Präsident, etwas verstaubt,
    für alle da, wer das wohl glaubt?

  2. Anmerkung am Rande:
    Das ” T ” im Titel ist eine andere Form der geplanten Berliner Wippe; – das abgeflachte ” U ” würde eher der geplanten “Verschaukelungswippe” entsprechen!

    So eine Schaukel lässt sich auch als Katapult gebrauchen; – mit genügend Gegengewichtsimpulse auf der “bodenständigen, rechten Seite” könnte man den linken Typen auf den Mond schleudern !!

  3. Wir exportieren Kapazität, Know-How und Werte. Dafür importieren wir Armut, Gewalt und Konfliktpotential. Man muß Politiker sein um zu glauben das dieses Geschäftsmodell eine Zukunft hat in der Milch und Honig fließen.

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