Griechenland = Weimar 2.0

Griechenland ist erledigt. Griechenland 2017 ist DIE Warnung für uns. Wie damals in der Weimarer Republik zeichnen sich Chaos und Unruhen ab.

 

Weimarer Republik und Griechenland

Die Situation in Griechenland wird immer prekärer. In der Entstehungsgeschichte des Desasters gibt es frappierende Parallelen zwischen den aktuellen Entwicklungen und dem Deutschland der 1930er Jahre:

  • Nach dem Ersten Weltkrieg und vor der großen Krise 1929 entwickelten sich die Inflationsraten moderat und die Wirtschaft war stabil. Das ermutigte ausländische Investoren, Kapital wieder im Deutschen Reich anzulegen. Die Wirtschaft kam in Schwung.
  • Die „Goldenen Zwanziger“ veranschaulichten den wirtschaftlichen Aufschwung der weltweiten Konjunktur. Sie waren auch eine eine Blütezeit der deutschen Kunst, Kultur und Wissenschaft, brachten aber auch ausschweifende gesellschaftliche Exzesse, die nicht jedem konservativ denkenden Menschen gefielen.
  • Doch die bis dahin größte Finanzkrise, die in den USA ihren Anfang nahm (Black Thursday im Oktober 1929 analog der Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008) und die Welt in Mitleidenschaft zog, beendete den Aufschwung und schickte die Wirtschaft auf Talfahrt.
  • In beiden Fällen – im damaligen Deutschland und heutigen Griechenland – spitzte sich die Situation durch einen Berg an Auslandsschulden zu.
  • Viele Unternehmen wurden zahlungsunfähig und mussten ihre Arbeiter und Angestellten entlassen. Die Arbeitslosigkeit lag damals in Deutschland fast genauso hoch wie heute in Griechenland.
  • Die soziale Verelendung nahm rasant zu.
  • Die Not und Hoffnungslosigkeit der Arbeitslosen und des ruinierten Mittelstandes trugen und tragen zum Emporkommen radikaler, nationalistischer Kräfte ebenso bei, wie der Zorn über die nationale Erniedrigung und Schikanen der Sieger – heute der Troika. In Griechenland erstarkt zur Zeit die stramm nationalistische Partei Chrysi Agvi („Goldene Morgenröte“).

So rücksichtslos wurde der Euro zwangseingeführt!

Perspektivlosigkeit und Schuldenfalle

Nun sind den Möglichkeiten, überschuldete Staaten zu Zahlungen zu zwingen, relativ enge Grenzen gesetzt. Die Bereitschaft einer Regierung, das zu tun, ist dabei nicht unbedingt ausreichend. Auch die Bürger müssen mitspielen.

Ich möchte Ihnen die Situation im damaligen Deutschland noch tiefgründiger darstellen, damit Sie erkennen, wie viele Parallelen es zur Situation in Griechenland gibt:

  • Anfang des Jahres 1920, nachdem der Erste Weltkrieg 1918 verloren war und die Forderungen der Siegermächte noch nicht feststanden, rechnete man im Deutschen Reich allgemein zwar mit hohen, aber noch bezahlbaren Forderungen. Entsprechend war die Regierung in Berlin kooperativ und arbeitete Pläne aus, wie man mit Steuererhöhungen und Einsparungen die Raten zahlen könnte.
  • Auch im Volk richtete man sich auf ein paar Jahre hoher Abgaben und Steuern ein. Man hoffte jedoch, wenn man kräftig anpacken und in die Hände spucken würde, das Tal der Tränen schnell hinter sich lassen und einer besseren Zukunft entgegengehen könnte.
  • Als sich dann jedoch herausstellte, dass der „Frieden von Versailles“ eine Knechtung und Ausbeutung auf Jahrzehnte werden würde, machte das Wort vom „Schanddiktat“ die Runde. Die Staatsschulden Deutschlands betrugen dadurch das Dreifache der gesamten Jahreswirtschaftsleistung. Damit war auch jeder Kooperationswille der Regierung – aber auch der Bürger vorbei.
  • Die Menschen gaben die Hoffnung auf, überhaupt je aus diesem Sklavendasein herauszukommen. Sie verlegten sich auf das Vermeiden von Steuern, zahlten sie gar nicht mehr oder verspätet, Die Schwarzarbeit blühte. Die Finanzverwaltung gab sich ihrerseits wenig Mühe, die Steuern einzutreiben, wohl wissend, dass sie sonst einen Hungeraufstand riskieren würde. Ähnlich sieht es heute in Griechenland aus.

Dort zieht sich der finanzielle Todeskampf des Landes dahin – und das trotz milliardenschweren Rettungspaketen. Ist die Situation in Griechenland vergleichbar mit der in der Weimarer Republik? Ist Griechenland Weimar 2.0?

Auch damals fehlte es nicht an Warnungen, dass eine Ausbeutung des deutschen Volkes früher oder später zu einem Aufbegehren und zu einem neuen Krieg führen würde. Und – wie Sie alle wissen, kam es dann auch so. Nach dem „Frieden von Versailles“ wurde die Situation für die Menschen aber noch viel schlimmer.

DAS sind DIE Alternativen zur Lebensversicherung

“ … jeder versuchte noch soviel wie möglich zu bekommen …“

Ich möchte Ihnen die komplizierte Situation vereinfacht darstellen:

  • Als aus Deutschland nicht genug Geld herauszuholen war, schritten die Franzosen zur Selbsthilfe und besetzten 1923 das Ruhrgebiet. Doch auch das führte nicht zum Erfolg. Nicht nur die Menschen, auch die Reichsregierung verlegten sich auf passiven Widerstand. Sie druckte Notgeld, um die Reparationsforderungen zu bezahlen und die Wirtschaft am Laufen zu halten. Das führte geradewegs in eine Hyperinflation.
  • Die kam der Reichsregierung allerdings nicht ungelegen. Damit brach das Finanzsystem zusammen, das die Siegermächte aber brauchten, um valides Geld aus Deutschland zu den Siegernationen zu transferieren. Wozu sollte die Reichsmark also stabilisiert werden?
  • Um den Zahlungstransfer wieder zu beleben, und die Gläubiger im eigenen Bereich vor dem Ruin zu schützen, vergaben die Siegermächte dem Deutschen Reich großzügige Kredite. Der so genannte „Dawes-Plan“ funktionierte – vorerst. Deutschland erlebte einen Wirtschaftsaufschwung.
  • Staats- und Privatbetriebe in Deutschland nahmen sich Kredite in Fremdwährung. Der Staat konnte mit der freigewordenen Geldmenge seine Reparationen bezahlen. Doch die Fremdwährungskredite wurden zum größten Teil nicht in einen Produktionsaufbau investiert. Salopp ausgedrückt: Jeder versuchte soviel wie möglich zu bekommen, bevor die Party vorbei war.
  • Schon bald bekam Deutschland keine Kredite mehr. Zudem brach die Weltfinanzkrise aus. Die deutschen Geldhäuser vergaben an die Wirtschaft und Privatleute keine Kredite mehr. Stattdessen begann ein beinhartes Sparprogramm.
  • Dann tauchte Adolf Hitler auf, der das „Schanddiktat von Versailles“ einfach aufkündigte, den Menschen Lohn und Brot und eine bessere Zukunft versprach. Den Rest kennen Sie.

So oder so ähnlich ist die Situation im heutigen Griechenland. So oder so ähnlich könnte sich die Lage entwickeln.


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Griechenland muss Bankrott gehen!

Aber anstatt Notgeld zu drucken, kauft die EZB heute Griechenlands-Schrott-Anleihen auf, um den Euro-Kollaps zu verhindern. Gelingt das nicht und Griechenland führt seine alte Währung wieder ein, ist die Gefahr einer Hyperinflation realistischer denn je.

Auch heute stecken die europäischen Steuerzahler – allen voran Sie als deutsche „Euro-Melkkuh“ – immer weitere Gelder in das aussichtslose „Unternehmen Griechenland“. Nicht aber um dem Land, den einfachen Menschen zu helfen, sondern um den Ruin der Investoren zu vermeiden. Ein Zahlungsausfall Griechenlands wäre nämlich ein Desaster für die großen Privatinvestoren. Das sind unter anderem große Lebensversicherer und Pensionsfonds.

Aber genau wie damals Ihre Großväter, verspüren die Griechen keinerlei Motivation, für eine perspektiv- und aussichtslose Dauerknechtschaft zu schuften und zu darben. Sie werden dem Ersten zujubeln, der ihnen einen schnellen Ausweg aus der Schuldenfalle verspricht und ein nationales Erwachen sowie eine bessere Zukunft.

All diese Parallelen zwischen der Weimarer Republik im Deutschland der 1920er und Anfang 1930er Jahre sowie die aktuellen Entwicklungen in Griechenland lassen nichts Gutes hoffen. Eine Rettung der Griechen vor dem Staatsbankrott scheint nicht möglich.


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Das Frustrierende daran: Auch mit den Milliarden an Rettungspaketen geht es den Menschen dort immer schlechter. Einzige Lösung wäre ein Staatsbankrott und eine anschließende Währungsreform, mit der wenigstens die inländischen Schulden abgewertet werden können. Im Außenverhältnis blieb die Euro-Verschuldung, die dann durch Moratorien oder endgültigen Schuldenschnitten getilgt werden müsste.

Nur so könnte das Land aus dem Verderben kommen. Aber egal welches Szenario auch eintritt, die Menschen in Griechenland werden einen Großteil ihrer Ersparnisse verlieren.

Ist Griechenland 2017 also die Warnung für uns Deutsche? Könnte es uns auch so ergehen?

Ich sage ja! Deshalb ist es enorm wichtig, dass Sie Ihr Vermögen sichern und krisenfest machen.

 

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Foto: billkerr2.blogspot.de/2015/07/greece-sign-petition-or-start-revolution (Bildzitat/Screenshot/bearbeitet)

Mein Artikel ist zuerst im FID Verlag erschienen, wurde jedoch aktualisiert

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