Gibt es bald Krieg um Trinkwasser?

Ein Viertel der weltweiten Landbevölkerung hat keinen Zugang zu Trinkwasser. Fast die Hälfte lebt ohne sanitäre Infrastruktur. Konflikte und vielleicht Kriege um das lebenswichtige Nass sind absehbar.

Es gibt zu wenig Trinkwasser

Nicht erst seit Donald Trump das Klimaabkommen aufgekündigt hat, ist sauberes Trinkwasser ein weltweites Problem.

In Afrika leidet schon jetzt über die Hälfte des Kontinents an Wassermangel. Eine halbe Milliarde Menschen wohnen in Ländern, die von Wasserknappheit betroffen sind. Laut UN-Angaben wird Zahl bis im Jahr 2050 auf rund 1,8 Milliarden anwachsen und weitere fünf Milliarden Menschen werden in Gegenden wohnen, in denen der Wasserbedarf schwierig zu decken ist.

70 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs gehen auf das Konto der Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen. Das ist fatal, denn die Verfügbarkeit des Oberflächenwassers, der Feuchtigkeitsgehalt der Böden und der Grundwasserspiegel gehen aufgrund immer häufiger auftretender Überschwemmungen, Dürren, Erdrutsche und Hurrikans immer weiter zurück.

Die Folge: Ernten gehen zurück und mehr Hungerkatastrophen drohen. Doch um die Weltbevölkerung auch in Zukunft ernähren zu können, muss die Landwirtschaft ihre Produktion steigern und die Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen um knapp 20 Prozent zunehmen. Ein Teufelskreis.


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„Wohlstandsnationen“ verbrauchen zuviel

Aber auch der private Verbrauch hat rasant zugenommen: Seit 1950 stieg der weltweite Wasserverbrauch mehr als doppelt so schnell wie die Bevölkerung. Je höher der Lebensstandard, umso mehr Wasser wird im Haushalt verschwendet. Das lässt sich an einem Beispiel illustrieren: Ein Europäer verbraucht heute achtmal so viel Süßwasser wie seine Großeltern!

Problem Abwasser: In den Entwicklungsländern werden 90 Prozent des Abwassers und 70 Prozent der Industrieabfälle ungeklärt weitergeleitet und gelangen so zum großen Teil ins Oberflächenwasser.

Die Megacitys gerade in diesen Ländern vergrößern sich aber durch das starke Bevölkerungswachstum immer rascher und werden bald in ihren Abfallproblemen versinken, die Mehrheit der Menschen in Kloaken leben.

Lösungen

Die Lösungen:

  • Bei der Bewässerung gezielt wassersparende Techniken einsetzen
  • Aus Salz-, Süßwasser zu gewinnen (was auch in großem Stil machbar ist)
  • Die Produktions- und Verteilstrukturen für Trinkwasser verbessern
  • Kläranlagen installieren
  • Mehr Geld in Infrastruktur und Ausbildung qualifizierter Arbeitskräfte stecken und den privaten Verbrauch einschränken.

Gelingt das nicht, wird es – so befürchte ich – bald zu kriegerischen Auseinandersetzungen um Trinkwasser kommen.

 

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Dieser Artikel erschien zuerst im FID-Verlag

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