Seit Hiroshima, Nagasaki und dem Kalten Krieg sind Atomwaffen ein zentrales Machtinstrument der internationalen Politik. Aktuell sind Atomwaffen wieder ins Zentrum der weltpolitischen Realität gerückt – und zwar als konkrete Drohung in einer zunehmend instabilen Ordnung und nicht mehr nur als Abschreckung. Kommt bald auch die »deutsche« Atombombe?
Im Jahr 2025 haben neun Staaten insgesamt 12.241 Atombomben. Russland hat jedoch mehr einsatzbereite Sprengköpfe als die USA. Zusammen besitzen die beiden Länder mehr als 90 Prozent aller Sprengköpfe.
Derzeit besitzen neun Staaten über Atomwaffen:
- Russland: 5459
- USA: 5147
- China: 630
- Frankreich: 290
- Großbritannien: 225
- Indien: 180
- Pakistan: 170
- Israel: 90
- Nordkorea: 50
Ich möchte die Atomstaaten jetzt etwas genauer unter die Lupe nehmen.
———
Das EINZIGE Buch, das ALLE Massenmorde der Alliierten an uns Deutschen in den Mittelpunkt stellt – Amazon-Bestseller!

Hier bestellen:
———
USA
Die Vereinigten Staaten setzten als erstes Land Atombomben (Uranbomben) ein. Der Angriff auf Hiroshima fand am 6. August 1945 statt. Direkt nach der Explosion gab es 70.000 bis 80.000 Tote. Bis Ende 1945 stieg die Gesamtzahl auf etwa 140.000 Opfer an. Doch viele weitere starben in den folgenden Jahren an Spätfolgen wie Krebs und anderen Strahlenkrankheiten, deren genaue Zahlen nicht bestimmt werden können. Dazu kamen rund 91.000 Verletzte am Tag des Abwurfs. Sie litten an schweren Verbrennungen und anderen Traumata und starben oft an Folgeerkrankungen.
Die Atombombe auf Nagasaki am 9. August forderte 40.000 Menschenleben. Bis Ende 1945 starben rund 74.000 Menschen, 75.000 wurden verletzt. Japan gibt die Gesamtzahl der Todesopfer, einschließlich der an Strahlenkrankheiten und Verletzungen Verstorbenen, mit 198.785 an.
Diese schrecklichen Massenmorde brannten sich unauslöschlich in das globale Gedächtnis ein. Heute weiß jeder, was einem blühen kann, sollten Atomwaffen eingesetzt werden.
Die USA sind Führungsmacht in nuklear-strategischen Fragen. Das Arsenal wurde seit dem Kalten Krieg drastisch reduziert, aber gleichzeitig technisch modernisiert. Aktuell verfügt das Land über 5.177 nukleare Sprengköpfe, etwa 1.670 davon gelten als einsatzbereit.
Russland
Die USA haben Atombomben zwar als erste eingesetzt, aber das größte Arsenal weltweit befindet sich in russischer Hand. Insgesamt 5.459 Sprengköpfe sind gelagert, davon etwa 1.718 einsatzbereit. Dazu kommt: Russland investiert massiv in neue Trägersysteme, darunter Hyperschallwaffen und nukleare Unterwasserdrohnen.
China
Die Volksrepublik hat etwa 600 bis 630 Sprengköpfe, wovon 24 Bomben als einsatzbereit geschätzt werden. Doch Peking strebt zunehmend eine Zweitschlagfähigkeit an. Außerdem ist das Land jetzt in der Lage, das US-Festland mit seinen Interkontinentalraketen zu treffen.
Frankreich und Großbritannien
Frankreich besitzt rund 290 Sprengköpfe, Großbritannien 225. London betreibt seine Nuklearwaffen in enger Kooperation mit den USA, während Paris auf seine Unabhängigkeit pocht.
Indien und Pakistan
Indien testete erstmals 1974 Atomwaffen, Pakistan im Jahr 1998. Heute halten die beiden gegnerischen Länder Parität in Sachen Atomwaffen. Pakistan verfügt über rund 170 und Indien über 180 Sprengköpfe. Die Regierung in Neu-Dehli verfolgt dabei die »No first use«-Politik, während sich Pakistan sich den Erstschlag vorbehält.
——–
Folgen Sie mir auf meinen YouTube-Kanal mit vielen BRISANTEN Videos – bisher über 2 MILLIONEN Aufrufe!

Hier kostenlos abonnieren:
https://www.youtube.com/@MG-Klartext
Israel
Israelische Regierungen haben schon immer über ihr Atomprogramm geschwiegen. Nach Einschätzungen der IAEA und vieler Experten verfügt das Land jedoch über etwa 90 Sprengköpfe. Sie sollen potenzielle Gegner abschrecken.
Nordkorea
Seit dem Jahr 2006 arbeitet Pjöngjang an der Entwicklung atomwaffenfähiger Interkontinentalraketen. Schätzungen zufolge verfügt das Land über 50 Atomsprengköpfe. Tests, Drohungen und propagandistische Inszenierungen gehören zur Strategie der der nordkoreanischen Regierung.
Doch es gab auch positive Entwicklungen.
Südafrika
Was heute kaum noch bekannt ist: Südafrika entwickelte in den 1980er-Jahren sechs Atombomben. Die Regierung in Pretoria entschied sich jedoch nach dem Ende der Apartheid für eine vollständige Abrüstung. Das ist bis heute einzigartig.
Kasachstan, Belarus und Ukraine
Alle drei Länder gaben nach dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 ihre Nuklearwaffen ab. Im Gegenzug sicherten Russland, die USA und Großbritannien in den Budapester Memoranden (1994) den jungen Staaten territoriale Integrität zu.
Gibt es bald 25 Atommächte?
Doch zurück in die Gegenwart, die alles andere als rosig aussieht. Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), der Argentinier Rafael Grossi, hat nämlich unlängst vor einer Welt mit bis zu 25 Nuklearwaffen-Staaten gewarnt. Außerdem sagte er, dass er das Risiko eines atomaren Konflikts heute höher einschätzt als in der Vergangenheit: »Der Prozess der Abrüstung oder des kontrollierten Abbaus der Atomwaffenarsenale ist zum Stillstand gekommen. Diejenigen, die Atomwaffen besitzen, produzieren mehr davon, auch China«.
Außerdem hätten Machthaber mehrerer Länder angekündigt, sich mit Atomwaffen ausstatten zu wollen. Auf die Frage, auf wen er sich damit beziehe, antwortete Grossi: »Als Direktor der IAEA kann ich das nicht sagen. Es handelt sich um wichtige Länder in Asien, Kleinasien und am Persischen Golf. Eine Welt mit 20 bis 25 Staaten mit Atombomben ist unberechenbar und gefährlich«.
——–
Folgen Sie mir auch auf Telegram – täglich neue Infos, Videos & Audios!

Hier kostenlos abonnieren:
Kommt bald auch die deutsche Atombombe?
Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn forderte, dass angesichts der russischen Bedrohung Deutschland »Zugang« zu den Atomwaffen Frankreichs und Großbritanniens brauche. Es müsse eine nukleare Abschreckung auf europäischer Ebene geben und Berlin solle dabei die Führung übernehmen. Dazu solle Deutschland Zugang zu französischen und britischen Atomwaffen haben.
Spahns Meinung nach würden die US-Atomwaffen in Europa nicht mehr ausreichen. Ihm zufolge werde eine Debatte über dieses Thema nur stattfinden, wenn Deutschland sie anführe. Er schlug vor, dass London und Paris die größte Kontrolle über ihre Atomwaffenarsenale behalten könnten, während Berlin an einem Modernisierungsprogramm teilnehmen könnte. Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigte erst kürzlich gemeinsame Militärübungen mit Deutschland und weiteren Partnern an – und eine Aufstockung des französischen Atomarsenals.
Diesbezüglich äußerte sich auch der bereits benannte Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, und warnte vor dem Bau einer »deutschen« Atombombe, denn Deutschland könne innerhalb weniger Monate eine eigene Atombombe entwickeln.
Bei der Kriegshysterie und den Kriegstreibern in der Regierung kann man sich das sogar vorstellen – dann Gnade uns Gott!
Beitragsbild:
ChatGPT
Quellen:
https://freedert.online/europa/255346-cdu-vorsitzender-jens-spahn-fordert/



