Der ehemalige US-Anti-Terror-Chef erhebt schwere Vorwürfe gegen die US-Administration und die israelische Regierung. Er erläutert die Zusammenarbeit mit IS-Terroristen, gegen die man offiziell doch kämpft und das politische Hofieren von Dschihadisten. All das wird natürlich in deutschen Medien ignoriert.
Joe Kent, der Ex-Anti-Terror-Chef der Trump-Administration, bricht sein Schweigen – und erhebt explosive Vorwürfe: Washington habe im syrischen Krieg nicht nur indirekt eingegriffen, sondern bewusst mit radikalen islamischen Terroristen kooperiert. Eine Aussage, die – sollte sie zutreffen – das offizielle Narrativ westlicher Außenpolitik erschüttern würde.
Ein Top-Insider packt aus
Er galt als Mann der innersten Sicherheitsarchitektur der Vereinigten Staaten: Joe Kent, einst Direktor des National Counterterrorism Center. Doch nun stellt sich der ehemalige Top-Beamte gegen genau jene Strukturen, denen er selbst angehörte. Nur wenige Tage nach seinem Rücktritt – offiziell aus Protest gegen die Eskalation im Iran-Konflikt – trat Kent an die Öffentlichkeit. Was er sagte, ist so brisant, dass man es kaum glauben mag. Nicht nur wegen seiner Position, sondern auch wegen der Tragweite seiner Vorwürfe.
Syrien: Ein Krieg im Verborgenen
Im Zentrum von Kents Aussagen steht der syrische Bürgerkrieg – ein Konflikt, der offiziell wieder einmal als Kampf gegen Terrorismus und für Stabilität dargestellt wurde.
Kent zeichnete jedoch ein anderes Bild. Ein Bild, das von verdeckten Strategien, geopolitischen Interessen und einer Zusammenarbeit mit Kräften, die offiziell als Feinde gelten. Er sagte: »Wir haben mit den effektivsten Akteuren vor Ort gearbeitet – und das waren nicht die Moderaten«.
Mit diesen Worten deutete Kent an, dass die Realität auf dem Schlachtfeld eine andere war, als die offizielle Darstellung.
Besonders brisant sind jene Passagen, in denen Kent behauptete, US-Strategien hätten sich gezielt auf Gruppen gestützt, die später oder bereits damals extremistisch eingeordnet wurden. Er spricht sogar von einer taktischen Logik: Von der bewussten Nutzung lokaler Kräfte, Förderung eines Aufstands und Destabilisierung des ungeliebten Regimes. Dabei seien – so seine Darstellung – gerade jene Gruppen militärisch am effektivsten gewesen, die ideologisch radikal aufgestellt waren.
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Der Flächenbrand, der außer Kontrolle geriet
Besonders eindringlich wurde Kent, als er die Folgen beschrieb: Ein Konflikt, der ursprünglich gezielt angefacht worden sei, habe sich verselbstständigt. Kräfte, die man nutzen wollte, hätten sich eigenständig entwickelt – mit Konsequenzen, die später militärisch wieder eingedämmt werden mussten.
Das ist eine klassische Dynamik vieler asymmetrischer Konflikte: kurzfristige strategische Vorteile und langfristige unkontrollierbare Risiken.
Im Auftrag Israels?
Kents Aussagen sind deshalb hochbrisant, weil er damit die offizielle westlich-israelische Politik, den angeblichen »Kampf gegen den Terrorismus« (der als Begründung für fast alle westlichen-israelischen Angriffskriege herhalten muss), ad absurdum führt. Die USA und Israel arbeiteten, so Kent, mit islamischen Terroristen zusammen, die man offiziell vernichten will.
Kent sagte wortwörtlich: »Wir kamen hierher [Syrien/MGR] und sagten: Wir werden mit den Israelis zusammenarbeiten, aber wir müssen auch intensiv mit der sunnitischen Bevölkerung vor Ort in Syrien zusammenarbeiten, um einen Aufstand zu initiieren. Und daher stammt der IS. Wir haben direkt mit Al-Qaida zusammengearbeitet; Hillary Clintons [die von 2009-2013 US-Außenministerin war/MGR] E-Mails bestätigen dies. Die Operationen, die wir zur Unterstützung der sogenannten Freien Syrischen Armee durchführten – es gab dort zwar einige Gemäßigte, aber die effektivsten Akteure waren anfangs Al-Qaida und schließlich der IS«.
Kent beschrieb zudem eine enge Abstimmung zwischen Washington und Tel Aviv – mit dem Ziel, den Einfluss bestimmter Akteure in der Region zurückzudrängen und Machtverhältnisse neu zu ordnen. Dabei seien sogar operative Verbindungen zu Al-Qaida und dem IS eingegangen worden, um den Sturz Assads durchzusetzen. An ihre Stelle sei eine islamistische Führung unter Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS) getreten, einem umbenannten Ableger von Al-Qaida.
Mit klaren Worten griff Kent auch den heutigen syrischen Übergangspräsidenten an: Al-Scharaa sei über Jahre hinweg tief im islamistischen Terrorismus verankert gewesen. Dass Washington ihn dennoch als legitimen Partner anerkenne, bezeichnete er indirekt als kaum erklärbaren Widerspruch: »Wir hatten ihn im Gefängnis; er schloss sich dem IS an, spaltete sich vom IS ab, wurde von Bin Ladens rechter Hand, Ayman Zawahiri, persönlich ausgewählt, die Nusra-Front zu führen, und dann benannten sie sich um. Die beste Methode, Amerikaner als Dschihadisten zu täuschen, ist, einfach einen Anzug anzuziehen«.
Kent wurde noch deutlicher und sprengte damit all das, was man im Westen unbedingt verschweigen will: Der aktuelle Iran-Krieg sei nur der vorläufige Höhepunkt einer Kette von Interventionen, die die USA – so seine Sicht – im Auftrag Israels geführt hätten. Bereits der zweite Irakkrieg und der syrische Krieg seien Teil dieser Strategie gewesen.
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Ermittlungen und politische Sprengkraft
Parallel zu seinen Aussagen wird gegen Kent selbst ermittelt. Der Vorwurf: unzulässige Weitergabe sensibler Informationen. Alleine das beweist für mich, dass an Kents Aussagen etwas dran sein muss, sonst hätte man ihn einfach als Schwätzer abgetan und links liegengelassen.
Doch als Leiter einer zentralen Geheimdienststelle hatte Kent Einblick in die sensibelsten Informationen der US-Sicherheitsarchitektur – Daten, die politische Entscheidungen im Nahen Osten entscheidend prägen.
Seine Aussagen werfen jedenfalls ein grelles Licht auf die Schattenseiten internationaler Politik. Ob sie sich vollständig belegen lassen oder nicht – sie zeigen vor allem eines: Moderne Kriege werden nicht nur offen geführt, sondern auch im Verborgenen. Und genau dort verschwimmen oft die Grenzen zwischen Verbündeten und Gegnern, Einfluss und Kontrolle. Aber noch etwas zeigen Kents Aussagen: Die Öffentlichkeit wird in Kriegen grundsätzlich angelogen und für dumm verkauft.
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Quellen:
Bild: Grok
https://x.com/MintPressNews/status/2037640418305663332
https://freedert.online/der-nahe-osten/275205-ex-trump-mitarbeiter-usa-haben/
https://x.com/MintPressNews/status/2033966748358074688



