Ist Deutschlands Osten patriotischer?

Im Namen der Regenbogenflagge: Ist die  Mehrheit der Westdeutschen schon so umerzogen, dass alles, was nur nach Patriotimus riecht, gleich „NAZI“ ist?

Gnadenlose Umerziehung der »Wessis«

Was haben wir in der »Westzone« nach dem Zweiten Weltkrieg nicht alles erlebt: gnadenlose Umerziehung (»Reeducation«) durch die Alliierten, die Frankfurter Schule mit ihrem nihilistisch-roten Umerziehungsprogrammen, die Grünen und Linken mit ihrem Deutschen-Hass, eine Systempresse, die jeden Andersdenkenden diskriminiert und vieles mehr.

Viel Platz für Patriotismus, Nation und Vaterland blieb nicht mehr und heute werden diese Begriffe von der Systempresse und gesinnungsdiktatorischer Politiker sogar als »rechts« diskriminiert.

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»Dass die Deutschen mal ihre eigene Nation hassen, hätten wir nicht für möglich gehalten …«

Ein Amerikaner, mit dem ich vor Kurzem darüber sprach, schüttelte über die deutsche Nationalfeindlichkeit nur den Kopf.

»Wir haben mit unserer Umerziehung wohl ganze Arbeit geleistet. Aber das es mal soweit geht, dass die Deutschen mal ihre eigene Nation hassen, das hätten wir wohl nicht für möglich gehalten«.

Das ist wohl wahr …

Fragen über Fragen

Irre ich mich oder ist Ostdeutschland tatsächlicher patriotischer als Westdeutschland?

Ohne die DDR zu verklären oder ihre Diktatur zu relativieren, halte ich einige Fragen für diskussionswürdig:

Liegt es möglicherweise daran, dass …

  • Heimatverbundenheit und nationale Identität in der DDR stärker Teil des öffentlichen Alltags waren?
  • Heimatkunde bis 1989 zum Lehrplan gehörte?
  • Organisationen wie die Pioniere oder die FDJ – unabhängig von ihrer politischen Funktion – vielen Kindern und Jugendlichen ein stärkeres Bewusstsein für Heimat und Staat vermittelten?

Könnte dies ein Grund dafür sein, dass sich heute vergleichsweise viele Ostdeutsche an Protesten gegen die Einwanderungs- oder Migrationspolitik beteiligen?

Welche Rolle spielt das Erbe der DDR für das heutige Verständnis von Patriotismus und nationaler Identität?

Oder ist ein anderer Erklärungsansatz plausibler:

Hat die Erfahrung einer Diktatur dazu geführt, dass manche Ostdeutsche staatliche Entwicklungen besonders kritisch beobachten, weil sie Parallelen zu Mechanismen erkennen, die sie oder ihre Familien aus der Vergangenheit kennen?

Sind die »Westdeutschen« schon zu sehr umerzogen?

Denken Sie einmal darüber nach …

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Grafik: ChatGPT

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