Kaum ein gesellschaftliches Thema ist so stark von Emotionen, Weltanschauungen und politischen Deutungen geprägt wie die Abtreibung. Während progressive Linke Abtreibung als Teil der »reproduktiven Gesundheit« und des Selbstbestimmungsrechts der Frau betrachten, sehen Konservative darin die Tötung eines ungeborenen Kindes – also schlichtweg Mord.
Historische Abtreibungsquote
Die offiziellen Daten der britischen Gesundheitsbehörden zeigen eine klare Tendenz. Laut den »Abortion statistics, England and Wales: 2023« des britischen Gesundheitsministeriums, die erst kürzlich, also mit drei Jahren Unterschied veröffentlicht wurde, gab es im Jahr 2023 insgesamt 252.122 Schwangerschaftsabbrüche. Ein historischer Höchststand.
Abtreibungen England & Wales:
2021: 214.869
2022: 251.377
2023: 252.122
Zum Vergleich:
Deutschland 2024: 106.000
Damit hat sich die Zahl von »Babymorden«, wie Kritiker Abtreibungen benennen, innerhalb weniger Jahre deutlich erhöht. Parallel dazu ist ein Rückgang der Geburtenzahlen zu beobachten. Nach Angaben des britischen Statistikamtes (Office for National Statistics, ONS) lag die Geburtenzahl 2023 bei rund 591.072 Lebendgeburten, ebenfalls mit sinkender Tendenz.
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Verhältnis von Abbrüchen zu Geburten
Diese gegenläufige Entwicklung – steigende Abbrüche bei gleichzeitig sinkenden Geburten – bildet den Kern der aktuellen Debatte im links-woken Großbritannien. Setzt man die Zahlen nämlich ins Verhältnis, ergibt sich ein bemerkenswertes Bild:
Auf etwa zwei Geburten kommt in England und Wales bereits ein Schwangerschaftsabbruch. Die erschreckende Relation von 2:1 zeigt, dass die traditionelle Familie dem Aussterben gewidmet ist.
Rund 250.000 Abtreibungen. Eine Zahl, die fassungslos macht: Jedes Jahr werden in Großbritannien so viele Babys getötet, wie Städte wie Karlsruhe, Mannheim oder Wiesbaden Einwohner haben.
Abtreibungen nach ethnischen Kategorien?
In Großbritannien zeigen offizielle Zahlen, dass Weiße den Großteil der Abtreibungen stellen, während arabische und asiatische Zuwanderergruppen deutlich höhere Geburtenraten aufweisen.
Die offiziellen Statistiken liefern nämlich Hinweise auf die Zusammensetzung der betroffenen Gruppen. So zeigt die Auswertung nach ethnischen Kategorien, dass ein Großteil der Abbrüche auf Frauen entfällt, die in den Statistiken als »Weiße« (»White«) klassifiziert werden.
Nach den Daten des Department of Health and Social Care ergeben sich folgende Anteile (gerundet):
Weiße Herkunft: 74 %
Asiatische Herkunft: 11 %
Schwarze Herkunft: 9 %
Gemischte Herkunft: 5 %
Diese Zahlen spiegeln die demografische Struktur der Gesamtbevölkerung wider und müssen entsprechend vorsichtig interpretiert werden. Wissenschaftliche Analysen betonen, dass sozioökonomische Faktoren – etwa Einkommen, Bildungsstand und Zugang zu Gesundheitsdiensten – eine entscheidendere Rolle spielen als ethnische Kategorien allein.
Dennoch zeigt es sich, dass nicht-weiße Frauen weniger abtreiben und deren Geburtenrate höher ist. Was das für eine Gesellschaft in der Zukunft bedeutet ist einfache Mathematik.
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Warum entscheiden sich Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch?
Die offiziellen Statistiken geben hierzu nur begrenzte Auskunft, doch zahlreiche Studien verweisen auf folgende wiederkehrende Faktoren:
- wirtschaftliche Unsicherheit
- fehlende Unterstützung durch Partner oder Familie
- berufliche oder schulische Perspektiven
- gesundheitliche oder psychische Belastungen
Ein Bericht des britischen Royal College of Obstetricians and Gynaecologists (RCOG) betont, dass Entscheidungen häufig unter komplexen Lebensumständen getroffen werden und selten auf einen einzelnen Faktor zurückzuführen sind.
Doch ein Punkt fehlt bei den offiziellen Darstellungen: Der ideologische Selbsthass der Linken auf die Familie. Ähnlich wie hierzulande orientiert sich die Gesellschaft in Woke-Britannien lieber an Gender- und Transgenderideologien, anstatt auf traditionelle Familienwerte. Kinder sind Belastungen, stören und kosten nur viel Geld.
Meine Meinung dazu ist ganz klar: Ein Kind zu verhüten ist einfach. Wer zu dumm dazu ist, freie Liebe propagiert und dann aber schwanger wird, muss die Konsequenz dafür tragen und darf ein Baby nicht einfach umbringen. Ausnahmen sind unter Umständen Krankheiten und Vergewaltigungen. Alle anderen Gründe für Abtreibungen sind für mich egoistisch.
Medizinischer und rechtlicher Rahmen
In Großbritannien ist Abtreibung seit dem Abortion Act von 1967 unter bestimmten Voraussetzungen legal. Voraussetzung ist in der Regel die Zustimmung zweier Ärzte, die bestätigen, dass die Fortsetzung der Schwangerschaft ein größeres Risiko für die physische oder psychische Gesundheit der Frau darstellen würde als der Abbruch.
In der Praxis wird der überwiegende Teil der Abbrüche unter dieser Regelung durchgeführt. Ein Großteil erfolgt heute medikamentös und in einem frühen Stadium der Schwangerschaft, was die medizinischen Risiken im Vergleich zu früher deutlich reduziert hat.
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Gesellschaftliche Bewertung und Kontroversen
Trotz der rechtlichen Klarheit bleibt die gesellschaftliche Bewertung umstritten. Ein Teil der Öffentlichkeit betrachtet die Entwicklung als Ausdruck individueller Freiheit und moderner Gesundheitsversorgung. Ein anderer Teil sieht darin eine problematische Normalisierung eines schwerwiegenden Eingriffs und die Tötung ungeborenen Lebens.
Diese Kontroverse wird durch die steigenden Zahlen verstärkt, denn sie werfen die Frage auf, ob die bestehenden Systeme ausreichend auf Prävention, Beratung und Unterstützung ausgerichtet sind.
Aber die Entwicklung im Vereinigten Königreich steht nicht isoliert. In vielen westlichen Ländern lassen sich ähnliche Trends beobachten: sinkende Geburtenraten bei gleichzeitig stabilen oder steigenden Abbruchzahlen.
Fazit
Die Zahlen aus dem links regierten Großbritannien zeigen eine Entwicklung, die nicht ignoriert werden kann. Die Abtreibungsrate ist dreimal höher als in Deutschland. Sie sind ein Indikator für tiefgreifende Veränderungen in Lebensweisen, Wertvorstellungen und sozialen Strukturen.
Eine sachliche, quellenbasierte und vor allem ideologiefreie Diskussion bleibt daher unerlässlich. Nur so kann eine Gesellschaft Antworten finden, die sowohl der individuellen Freiheit als auch ihrer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen gerecht werden.
Quellen:
Bild: Grok
Department of Health and Social Care (UK): Abortion statistics, England and Wales: 2023
Office for National Statistics (ONS): Births in England and Wales 2023
Royal College of Obstetricians and Gynaecologists (RCOG): Reports on abortion care
Abortion Act 1967 (UK legislation)
https://report24.news/unfassbare-dimensionen-des-kindermordes-im-uk-wird-jedes-dritte-baby-abgetrieben/



