»Friedensangst« – Die perfide Wortkeule einer politischen Elite, die den Krieg braucht: Wie ein neuer Begriff missbraucht wird, um Niederlagen zu verschleiern und Frieden zu diskreditieren.
»Friedensangst schockt Anleger« – so trocken kommentierte unlängst eine deutsche Finanzplattform den damaligen Rückgang der Rheinmetall-Aktie. Damit war der Begriff im Mainstream angekommen.
Aber nicht etwa das Grauen des Krieges erschreckt Rüstungslobbyisten samt ihren politischen Kriegshysterikern, nicht das Leid in den Schützengräben, nicht die Leben zehntausender junger Ukrainer und Russen – nein: die Aussicht auf Frieden. Das muss man sich einmal vorstellen!
Realitätsverweigerung, die schon an eine Krankheit grenzt
Dieses eine Wort, »Friedensangst«, sagt mehr über den Zustand des deutschen politischen und medialen Diskurses aus, als ganze Bibliotheken. Man könnte es für groteske Satire halten – wenn es nicht bittere Realität wäre. Tatsächlich beschreibt der Begriff die Denkweise jener, die längst nicht mehr analytisch urteilen, sondern emotional an der Vorstellung festhalten, dass dieser Krieg nicht enden darf, weil er so enden würde, wie sie es nicht auszuhalten glauben.
Es ist die simple Erkenntnis, dass der Ukrainekrieg militärisch verloren ist, dass Russland den Abnutzungskrieg aufgrund seiner demographischen, ökonomischen und industriellen Überlegenheit dominiert, und dass Europa – besonders Deutschland – sich selbst belügt, um das Eingeständnis einer Niederlage zu vermeiden. Und genau diese Realitätsverweigerung wird jetzt unter dem euphemistischen Tarnwort »Friedensangst« moralisch aufgeladen und systematisch missbraucht.
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Hintergründe zum Krieg:

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Wie man ein Wort gegen den Frieden instrumentalisiert
Die rhetorische Technik hinter dem Missbrauch des Begriffs ist so simpel wie gefährlich: Frieden wird nicht als Ziel, sondern als Bedrohung dargestellt. Eine Kehrtwende der Logik, die nur in einer propagandistisch aufgeladenen Medienlandschaft möglich ist. Ich möchte nun einige dieser perfiden Mechanismen anführen:
- Der Frieden wird einfach zur »Gefahr« erklärt.
- Man suggeriert, ein Waffenstillstand würde »Europa destabilisieren«, »den Westen schwächen« oder »Russland stärken«.
- Ausgerechnet der Zustand, der Menschenleben rettet, wird also als etwas dargestellt, wovor man »Angst« haben müsse.
Doch es gibt auch knallharte finanzielle Aspekte.
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Kriegsende = Aktienverlust = Problem
Die Absurdität wird noch mehr greifbar, wenn man ernsthaft beklagt, dass der Rückgang einer Rüstungsaktie eine »Schocknachricht« sei. So wird Frieden zum »Marktrisiko« erklärt. Wer Frieden fordert, wird als »naiv«, »gefährlich« oder gar »Putin-Versteher« diffamiert. Der Begriff »Friedensangst« soll also all jene rhetorisch entlasten, die Frieden verhindern wollen.
Indem sie ihre Angst benennen, immunisieren sie sich gegen Kritik, so nach dem Motto »Wir würden ja gerne Frieden, aber…« – das »aber« steht für die Weigerung, Verantwortung zu übernehmen. Gerade deutsche Politiker gehen mit diesem Motto inflationär um und suggerieren, dass sie für Frieden sind, tun aber alles dafür, dass der Krieg weitergeht. Dies ist nicht zufällig, sondern Ausdruck eines tiefen ideologischen Reflexes: Der Frieden stört die Erzählung vom moralisch gerechten Krieg.
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Warum Deutschland so panisch reagiert
Die deutsche Reaktion auf jede Andeutung eines Waffenstillstandes ist fast schon neurotisch. Kaum äußert Trump, Vance oder irgendein US-Vertreter die Möglichkeit eines Friedens, geraten deutsche Leitartikler, Thinktank-Experten und Politiker in Schockstarre. Warum? Weil Frieden bedeuten würde
- dass die selbstgeflochtene Erzählung vom bevorstehenden »Siegfrieden«, mit der man uns seit 2022 bombardiert, endgültig kollabiert;
- dass die moralische Überhöhung des eigenen Handelns nicht haltbar ist;
- dass man eingestehen müsste, über Jahre hinweg falsche Entscheidungen getroffen zu haben;
- dass die geopolitische und militärische Abhängigkeit von den USA sichtbar wird und
- dass die eigene Bevölkerung erkennen würde, dass Milliarden an Waffenlieferungen und Sanktionen nicht den Sieg gebracht haben.
Der Begriff als Machtinstrument: Wie »Friedensangst« zur Rechtfertigung wird
Nicht die Angst vor Frieden ist der eigentliche Grund, sondern die Angst vor der Wahrheit. Die Umdeutung funktioniert so: Wenn man sagt: »Wir müssen weiterkämpfen«, klingt das brutal. Wenn man sagt: »Wir haben Friedensangst«, klingt das in den Ohren Vieler fast schon verantwortungsvoll.
Der Trick dabei ist so durchsichtig wie effektiv: Man erzeugt das Bild einer politischen Elite, die schweren Herzens feststellt, dass »Frieden leider nicht möglich« sei – obwohl er genau deshalb nicht möglich ist, weil man ihn gar nicht will.
»Friedensangst« ist also eine rhetorische Decke über das Scheitern westlicher Politik, ein moralischer Schutzschild gegen Kritik, ein psychologisches Pflaster für die eigene Fehleinschätzung und ein propagandistisches Werkzeug zur Verlängerung eines aussichtslosen Krieges.
Das Leid der Menschen wird verschwiegen – weil es die Erzählung zerstört
Während man in Berlin und Brüssel Angst vor »Friedenssignalen« hat, sterben an der Front täglich Menschen. Diese Ukrainer wie Russen – tauchen in keiner Talkshow, in keinem Leitartikel und in keiner Debatte über »geopolitische Stabilität« auf. Sie werden abstrahiert so zu »Verlustzahlen«, zu »Rotationen« und zu »Materialverschleiß«, weil das menschliche Leid die Illusion vom »Siegfrieden« zerstört und genau hier wird der Missbrauch des Begriffs »Friedensangst« moralisch verwerflich. Denn er verschleiert die Tatsache, dass die Weigerung, über Frieden zu reden, Menschenleben kostet.
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Die europäische Friedensphobie: Ein geopolitisches Trauerspiel
Statt selbst Friedensinitiativen einzubringen, reagiert Brüssel reflexhaft mit Ablehnung – nicht aus politischen Gründen, sondern weil jede US-Initiative sichtbar macht, wie irrelevant die EU inzwischen geworden ist. Hier zeigt sich eine neue Form politischer Kränkung: Europa hat Angst vor Frieden, weil Frieden zeigen würde, wie wenig Einfluss Europa wirklich hat.
Der wahre Skandal
Der Skandal ist nicht, dass Rüstungsaktien fallen, der Skandal ist auch nicht, dass Deutschland als Hauptunterstützer der Ukraine den Krieg längst verloren hat, ohne es zuzugeben, der wahre Skandal ist, dass der Begriff »Friedensangst« dazu benutzt wird, um moralisch zu verschleiern, dass man Frieden nicht will – weil man die Folgen des Friedens nicht ertragen kann.
Der Begriff mutiert so zu einer rhetorischen Waffe gegen Vernunft, gegen Diplomatie und gegen Menschlichkeit und je häufiger er benutzt wird, desto klarer wird, dass er nicht dazu dient, Angst zu beschreiben, sondern den Krieg zu rechtfertigen.
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Quellen:
https://news.us1.list-manage.com/track/click?u=52d0c9414c5279500cdb4b30c&id=3ca95e4ecc&e=324c398180
https://www.nachdenkseiten.de/?p=142551
