Hört man heute etwas über Hitler und die NSDAP, dann scheint klar: Die waren »rechts«. Aber auch das ist nicht richtig. Nicht umsonst hieß die NSDAP NationalSOZIALISTISCHE Deutsche Arbeiterpartei. Von ihrem Wesen her war sie nämlich genau das: sozialistisch.
Natürlich versuchen politisch korrekte (linke) Kreise gerade diesen interessanten Aspekt zu negieren und verweisen darauf, dass dies nur ein »Anstrich« gewesen sei.[i] Aber auch das ist billige Augenwischerei.
Fakt ist und bleibt: Zumindest bis 1930 war die NSDAP eine klar sozialistische Partei!
Beweis 1: NSDAP-Parteiprogramm
Folgende Punkte aus ihrem Parteiprogramm von 1920 unterstrichen dies:
- Gewinnbeteiligung an Großbetrieben.
- Großzügiger Ausbau der Altersversorgung.
- Schaffung eines gesunden Mittelstandes und seiner Erhaltung.
- Eine den nationalen Bedürfnissen angepasste Bodenreform.
- Hebung der Volksgesundheit.
- Abschaffung des arbeits- und mühelosen Einkommens.
- Einziehung aller Kriegsgewinne.
- Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten (Trust) Betriebe.
- Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser und ihre Vermietung zu billigen Preisen an kleine Gewerbetreibende
- Abschaffung des Bodenzinses und Verhinderung jeder Bodenspekulation.
- Gründlicher Ausbau des gesamten Volksbildungswesens.
- Ausbildung geistig besonders veranlagter Kinder armer Eltern auf Staatskosten.
- Schutz der Mutter und des Kindes.
- Verbot der Jugendarbeit.
- Gemeinnutz vor Eigennutz.[ii]
So verwundert es nicht, dass sich die NSDAP-Reichstagsfraktion in den Jahren 1928/1929 vor allem durch Antikapitalismus hervortat. Mit der Zustimmung Hitlers (dessen Abneigung gegen den internationalen Finanzkapitalismus seit jeher bekannt war) brachte sie sogar einen Gesetzesentwurf zur Enteignung des »Vermögens der Bank- und Börsenfürsten« ein und forderte zugleich eine Erhöhung der Sozialausgaben.[iii]
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Beweis 2: NSDAP-Forderungen
Im Mittelpunkt der nationalsozialistischen Kritik an der Weimarer Republik stand vor allem der Vorwurf der »Versklavung« Deutschlands durch den »internationalen Kapitalismus«.[iv] Noch im Sommer/Herbst 1930 forderte die NSDAP deshalb
- die Verstaatlichung von Großbanken,
- das Verbot des Aktienhandels,
- die Begrenzung der Kreditzinsen,
- die Konfiszierung sämtlicher Gewinne aus Krieg, Revolution und Inflation.[v]
Fakt ist und bleibt: Alle diese Punkte waren sozialistisch, ob das der Mainstream heutzutage wahrhaben möchte oder nicht. Zudem formulierten die NSDAP-Reichstagsabgeordneten ihre politische Stellung mit dem »Slogan«:
»Wir sind keine Faschisten. Wir sind Sozialisten.«[vi]
Die NSDAP war eine sozialistische Partei.
Beweis 3: Das Reichswehrministerium
Die NSDAP war sogar so dermaßen links, dass die Reichswehr deren »sozialistische Innenpolitik« grundweg ablehnte und die vorgesehenen Verstaatlichungen (lt. NSDAP-Parteiprogramm) in einer Sitzung im Reichswehrministerium Ende Oktober 1930 als »reinen Kommunismus« verurteilte![vii] Aber so etwas lesen Sie nicht in den üblichen Geschichts- und Schulbüchern.
Verschwiegen: Die Reichswehr sah Ende 1930 in der NS-Politik der Verstaatlichungen »reinen Kommunismus«.
Im Wahlkampf Oktober/November 1932 positionierte sich Hitler zudem »gegen Junkerherrschaft und Schlotbarone« und »für den (…) Bauern und Arbeiter.«[viii]
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Beweis 4: Die »linken« Gebrüder Strasser
Hauptvertreter des sozialistischen Flügels der NSDAP war der Apotheker Gregor Strasser[ix], ehemaliger Artillerie-Oberleutnant im Ersten Weltkrieg, Freikorps-Führer, NS-Gauleiter in Niederbayern und während Hitlers Haft in Landsberg Anführer der Nationalsozialistischen Freiheitsbewegung.[x] Aber auch sein Bruder Otto Strasser war ein radikaler Linker innerhalb der NSDAP (siehe unten).[xi]
Gregor Strasser sah sich selbst als »links« und legte Ende 1925 ein Spezialprogramm des »nationalen Sozialismus« vor, das er erarbeitet hatte.[xii] Er forderte sogar ein Bündnis mit der Sowjetunion, was Hitler als zwecklos ausschloss.[xiii] Doch der linke Flügel der NSDAP hatte sich auf ein Bündnis mit einem freien Russland gegen den anglo-amerikanischen jüdischen Kapitalismus festgelegt.[xiv]
Strassers »linker« Nationalsozialismus drang vor allem ins Ruhrgebiet, Hamburg, Sachsen und Thüringen, wo die Hochburgen der nationalen Sozialisten entstanden, mit Berlin als geistigem Zentrum.[xv]
Doch die Ergebnisse der Reichstagswahl im März 1928, der Wahlen in Lippe im Januar 1929 sowie in Mecklenburg-Schwerin und in Sachsen im Mai 1929 waren mager, und Hitler nutzte dies, um die Partei neu auszurichten. Seiner Ansicht nach war es selbstmörderisch, mit sozialistischen Parolen, die keiner von denen der Kommunisten unterscheiden konnte, das Bürgertum zu erschrecken. Die Partei musste konservativ, musste auch für das nationale Bürgertum wählbar werden und sich mit den alten bürgerlich-kapitalistischen Machteliten arrangieren, um an die Macht zu kommen.[xvi] Hitler sollte recht behalten.
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Beweis 5: Hitler sagte: „Ich bin Sozialist“
Doch die Änderung der Parteiausrichtung sollte Strasser, der darauf bestand, den revolutionären Sozialismus der NSDAP nicht im Interesse der Verbindungen zur bürgerlichen Reaktion abzudrosseln, gegen ihn aufbringen. In einer Unterredung am 21./22. Mai 1930 in Berlin sagte Hitler zu Gregor Strassers Bruder Otto:
»Ich bin Sozialist (…) Ich habe als einfacher Arbeiter angefangen. Ich kann heute noch nicht sehen, wenn mein Chauffeur ein anderes Essen hat als ich. Aber was Sie unter Sozialismus verstehen, das ist einfach krasser Marxismus.«[xvii]
Verschwiegen: Hitler nannte sich selbst »Sozialist«.
Was die Linken wohl heute dazu sagen, dass Adolf Hitler, der »böseste« Mensch der Welt, ein Sozialist war und sich selbst auch so betitelte?
Otto Strasser jedenfalls verließ – im Gegensatz zu seinem Bruder Gregor – die NSDAP.[xviii] Er gründete Anfang Juli 1930 als »linke« Abspaltung der NSDAP die »Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten«. Im Gründungsaufruf hieß es: »Die Sozialisten verlassen die NSDAP«.[xix]
Aber nur rund 800 NSDAP-Mitglieder liefen anfangs zu Otto Strasser über. 1931 hatte die Kampfgemeinschaft etwa 5000 Mitglieder.[xx] 1933 emigrierte Otto Strasser ins Exil und opponierte aus dem Ausland weiter gegen Hitler. Er überlebte den Krieg, sollte aber erst im Jahr 1955 wieder deutschen Boden betreten.[xxi]
Also SPD-Genossen, WIDERLEGT das alles und schwurbelt nicht nur herum. Hitler war ein Sozialist und seine Partei bis mindestens 1930/31 sozialistisch – Basta!
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Quellen:
[i] Wie zum Beispiel in einem Artikel der Holocaust-Referenz (https://www.h-ref.de/organisationen/nsdap/nazis-sozialisten.php), weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
[ii] Vgl. Das 25-Punkte-Programm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei vom 24. Februar 1920 (http://www.documentarchiv.de/wr/1920/nsdap-programm.html)
[iii] Vgl. Brendan Simms: Hitler. Eine globale Biografie, München 2020, S. 219
[iv] Hermann Balle: Die propagandistische Auseinandersetzung des Nationalsozialismus mit der Weimarer Republik und ihre Bedeutung für den Aufstieg des Nationalsozialismus, Erlangen/Nürnberg 1963, S. 166ff.
[v] Vgl. Simms, S. 239 sowie: Henry A. Turner: Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers, Berlin 1985, S. 157
[vi] Zitiert in: Simms, S. 219
[vii] Vgl. Thilo Vogelsang: Neue Dokumente zur Geschichte der Reichswehr 1930-1933, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 2 (1954), S. 406
[viii] Zitiert in Simms, S. 286
[ix] Gregor Strasser (1892-1934), vgl. Udo Kissenkoetter: Gregor Strasser und die NSDAP, Stuttgart 1978; Peter D. Stachura: Gregor Strasser and the Rise of Nazism, London 1983; Ulrich Wörtz: Programmatik und Führerprinzip. Das Problem des Strasser-Kreises in der NSDAP. Eine historisch-politische Studie zum Verhältnis von sachlichem Programm und persönlicher Führung in einer totalitären Bewegung, Erlangen/Nürnberg 1966
[x] Vgl. Heinz Höhne: Die Machtergreifung, Hamburg 1983, S. 115
[xi] Otto Johann Maximilian Strasser (1897-1974); NS-Politiker; zuerst Mitglied in der SPD; 1925-1930 NSDAP-Mitglied; baute mit seinem Bruder Gregor einen radikalen linken Flügel in der NSDAP auf; trat 1930 aus der NSDAP aus; wandte sich gegen das NS-Regime und führte von 1931 bis 1938 die politische Kampforganisation »Schwarze Front«; 1956-1962 in der Deutsch-Sozialen Union.
[xii] Höhne, Machtergreifung, S. 115
[xiii] Vgl. Hitlers Artikel vom 28. Februar 1926, in: Institut für Zeitgeschichte (Hrsg.): Adolf Hitler: Reden, Schriften, Anordnungen. Februar 1925-Januar 1933, Band I, S. 314, München 1992-2003 sowie Simms, S. 165
[xiv] Simms, S. 180
[xv] Höhne, Machtergreifung, S. 117
[xvi] Ebd., S. 124f.
[xvii] Zitiert nach Otto Strasser: Mein Kampf, Frankfurt/M. 1969, S. 37ff., 50.ff; dieser bezieht sich auf ein bestätigtes Gedächtnisprotokoll unmittelbar im Anschluss an die Besprechung; siehe auch Joachim Fest: Hitler. Eine Biographie, Frankfurt/M. 1973, S. 391f. ebenso Höhne, Machtergreifung, S. 129f.
[xviii] Vgl. Höhne, Machtergreifung, S. 208
[xix] Der gesamte Wortlaut ist im NS-Archiv nachzulesen (https://www.ns-archiv.de/nsdap/sozialisten/sozialisten-verlassen-nsdap.php); siehe auch Simms, S. 234
[xx] Patrick Moreau: Nationalsozialismus von links. Die »Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten« und die »Schwarze Front« Otto Strassers 1930-1935, Stuttgart 1985, S. 41ff.
[xxi] Zu Otto Strasser vgl. Günter Bartsch: Zwischen drei Stühlen. Otto Strasser. Eine Biografie, Koblenz 1990; Reinhard Kühnl: Die nationalsozialistische Linke 1925–1930, Meisenheim am Glan 1966; Patrick Moreau: Nationalsozialismus von links: die »Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten« und die »Schwarze Front« Otto Straßers, 1930-1935, Stuttgart 1985
