Wir vergessen NICHT! – Der Bomben-Massenmord von Dresden

Zeitzeugenaussagen sprechen vom „Vorhof zur Hölle“. Das Herunterrechnen der Opferzahl ist ein Skandal und eine nochmalige Schändung der Toten, die seinesgleichen sucht.

Das »deutsche Hiroshima«

Zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 bombardierten mehr als 1.100 britische Lancaster- und amerikanische B17-Bomber in mehreren Angriffswellen die weitgehend schutzlos daliegende und mit Flüchtlingen vollgestopfte Stadt Dresden. Es wurden 4.000 Tonnen, das waren etwa 650.000 Spreng- und Brandbomben (ohne Luftminen) abgeworfen.

Die Stadt beherbergte damals rund 630.000 Einwohner.[i] Die Gesamt-Stadtfläche betrug im Frühjahr 1945 etwa 120 Quadratkilometer.[ii] 15 Quadratkilometer davon wurden flächenbombardiert. 

Dazu kamen im Februar 1945 ausländische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter sowie flüchtende Frauen, Kinder und ältere Männer aus dem deutschen Osten, vornehmlich aus Schlesien. Die Zahl der Flüchtlinge variierte zwischen 100.000 und 200.000, manche sprechen sogar von 500.000.

Nehmen wir nur die kleinere Zahl von 100.000 Flüchtlingen[iii], befanden sich rund 730.000 Menschen zum Zeitpunkt der Luftangriffe in der Stadt. Darunter Evakuierte aus Berlin und dem Rheinland, Kindertransporte, Kriegsgefangene und Fremdarbeiter. Flüchtlingstrecks aus Ostdeutschland, aber auch aus Ostpreußen und dem Sudetenland, hatten ihre Pferdefuhrwerke im Großen Garten und auf anderen Grünflächen Dresdens abgestellt.

Der Historiker Götz Bergander hingegen geht in seinem umfassenden Werk »Dresden im Luftkrieg« sogar von 950.000 Menschen aus, die sich zu diesem Zeitpunkt in Dresden aufgehalten hatten. Unter ihnen viele Soldaten auf dem Weg an die nahe Ostfront und rund 200.000 Flüchtlinge, die vor den anrückenden Russen nach Westen zu entkommen versuchten.[iv]

Der Vorhof zur Hölle

Die Szenerie in Dresden erinnerte – ähnlich wie in Hamburg – an den Vorhof zur Hölle. Drei Zeitzeugenstimmen dazu:

Studienrat Hanns Voigt, damals Leiter der Abteilung »Tote« in der Dresdner Vermisstenzentrale, schilderte ebenfalls seine erschreckenden Eindrücke (Hervorhebungen durch mich):

»Nie habe ich geglaubt, dass der Tod in so verschiedener Form an den Menschen herantreten kann, nie habe ich für möglich gehalten, dass der Tote in so vielen Gestalten den Gräbern übergeben werden könnte: Verbrannte, Verkohlte, Zerstückelte; scheinbar friedlich schlafend, schmerzverzerrt, völlig verkrampft, gekleidet, nackt und als ein kümmerliches Häufchen Asche. Und über allem der beizende Rauch und der unerträgliche Verwesungsgeruch«.[v]

 

Dresden: Leichenberge – der Vorhof zur Hölle.

Quelle/Screenshot/Bildzitat: Commons/wikimedia.com; Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst – Zentralbild (Bild 183); Bild 183-08778-0001; Bundesarchiv, Bild 183-08778-0001 / Hahn / CC-BY-SA 3.0.[vi]

 

***

Die Überlebende Ursula Flade berichtete:

»Es ist noch dunkel, als ich gegen vier Uhr wach werde und mit sofort anziehe und auf den Weg mache. Ich muss durch eine Überführung der Bahngleise am Neustädter Bahnhof. Nur eine schmale Gasse führt noch hindurch: links und rechts hoch aufge­schichtet Leichenberge. Die Köpfe zeigen nach einer Rich­tung, die Füße nach der anderen. Als ich durch bin, stehe ich vor einem riesigen Berg von Leichen: verbrannte, ver­kohlte, zerstückelte Leichen. Bekleidete und nackte Lei­chen. Verkohlte abgerissene Beine und Arme. Und überall der Ekel erregende süßliche Gestank von Verwesung«.[vii]

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Der Zeitzeuge Wolfgang Paul schilderte die apokalyptische Szenerie nach den Terror-Bombardierungen wie folgt (Hervorhebungen durch mich):

»Es gibt keine Stadt mehr. Es gibt nur noch Rauch, eingestürzte Straßenzüge, zerbrechende Ruinen, Leichen. Sie liegen einzeln und in Klumpen auf der Straße, die keine Straße mehr ist, sondern eine heiße Gasse, keine Gasse, ein Steg, kein Steg, ein Nichts, das ich betrete, durch das ich laufe, renne, gejagt von den niederstürzenden Fassaden. Der Rauch lässt mich schwer atmen, ich taumle vorwärts, mit dem Marschkompass suche ich mir die Richtung, die ich einzuhalten habe. Ich laufe mit dem Kompass durch meine Stadt, und ich finde sie nicht mehr. Leichen, so verstümmelt, dass ich sie gar nicht mehr als Leichen empfinde, sondern wie Gespenster, die aus der Hölle kommen und hier weggeworfen wurden. Der Große Garten: der Große Leichengarten mit zerfetzten Bäumen, brennenden Pavillons, Leichen, Leichen.

Der Hauptbahnhof, eine Ruine. Menschen vor Kellerfenstern, hinter denen Lebende und tote sich mischen. In diesen Kellern sind sie erstickt, dort taumeln sie hervor aus der Umarmung durch die Toten; es ist wie ein Schacht, der in ein Bergwerk führt, das Leichen abbaut«.[viii]

Das perfide Spiel mit der Zahl der Opfer

Eine offizielle Historikerkommission stellte die Zahl der Toten von 25.000 fest. Eine Zahl, die Überlebende und auch Nachgeborene bis heute wütend und zornig macht. Offiziell ging man nämlich bis dahin von 250.000 bis 300.000 Toten aus.

Das Herunterrechnen der Toten ist eine nochmalige Schändung der Opfer, die seinesgleichen sucht!

Warum die Historikerkommission mutmaßlich eine solche niedrige Zahl ermittelte und welche Ungereimtheiten in ihrem »Gutachten« stecken, enthülle ich in meinem neuen Buch »Deutschland muss vernichtet werden! Völkermord, Vertreibung und Zersetzung des deutschen Volkes (1914 bis heute)«.

Darüber hinaus ermittle ich die Opferzahl neu und dokumentiere auch ALLE anderen Massenmorde an uns Deutschen, die heute KEINE medial-politische Beachtung mehr finden.

Für die Toten von Dresden, aber auch für die MILLIONEN der anderen deutschen Opfer durch die alliierten Massenmörder gilt:

WIR vergessen euch NICHT!

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Quellen:

[i] Vgl.: Die Bevölkerung des Reichs nach der Volkszählung 1939 (Heft 2), Berlin 1941.

[ii] https://web.archive.org/web/20131014172529/http://www.dresden.de/media/pdf/infoblaetter/stadtarchiv_bestand_2004.pdf

[iii] Vgl.: Friedrich Reichert, »Verbrannt bis zur Unkenntlichkeit», in: Stadtmuseum Dresden (Hrsg.), Verbrannt bis zur Unkenntlichkeit. Die Zerstörung Dresdens 1945, Altenburg 1994, S.55

[iv] Vgl.: Götz Bergander: Dresden im Luftkrieg. Würzburg 1998, sowie: https://www.spiegel.de/spiegel/bombenangriff-auf-dresden-1945-ueberall-leichen-ueberall-tod-a-1193229.html

[v] https://www.spiegel.de/spiegel/bombenangriff-auf-dresden-1945-ueberall-leichen-ueberall-tod-a-1193229.html.

[vi]  https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-08778-0001,_Dresden,_Tote_nach_Bombenangriff.jpg

[vii] Zitiert in Röhl, S. 130.

[viii] Wolfgang Paul: Veränderungen. Aus dem Tagebuch 1945, in: Hans Rauschning (Hrsg.): Das Jahr ’45, München 1985.

Veröffentlicht in Aktuelles, Gesellschaft & Kultur, History, Krieg, Vertreibung an Deutschen, Zeitgeschichte, Zweiter Weltkrieg.