Israel: 40.000 “Eindringlinge” werden abgeschoben!

Israel reagiert mit einem Zaun, Abschiebungen und Asylgefängnisse, die mitten in der Wüste liegen auf afrikanische »Eindringlinge». Das UNHCR ist besorgt.

 

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte unlängst an, 40.000 afrikanische Flüchtlinge in Drittländer abzuschieben. 40.000! Dafür braucht man hierzulande JAHRE!

Nicht so in Israel. Das soll nun ruckzuck geschehen. 20.000 Illegale sind schon abgeschoben.

Der Ministerpräsident spricht nicht von »Flüchtlingen», sondern von »Eindringlingen»!

Denn Israel betrachtet die vor allem aus Eritrea und dem Sudan stammenden Flüchtlinge als illegale Einwanderer. Asylanträge werden nur in extrem seltenen Fällen gebilligt.

Der Großteil der Asylanten kam zwischen 2010 und 2012 über die Grenze zu Ägypten – alle illegal. Teilweise kamen mehr als 1.000 Menschen pro Monat.

Israel-Regierung: Rechte, Fanatiker, Kriminelle?

Ein Zaun hilft!

Erst nachdem Israel einen Zaun zu Ägypten gebaut hatte, nahm der Zustrom ab – und zwar auf null!

Da sage noch einer, ein Zaun helfe nichts!

Asylgefängnisse in der Wüste!

Zusätzlich zum Grenzzaun errichtete die israelische Regierung spezielle Gefängnisse für Asylsuchende. Diese gelten zwar als »offene Anstalten», liegen aber in der Wüste (!) Negev, sodass Freigänge kaum möglich sind.

Palästina – der vergessene Völkermord

»Intensivierte Phase»

Netanjahu kündigte nun eine dritten Phase der »intensivierten Abschiebungen» an, die verbliebenen »Eindringlinge ohne ihre Zustimmung abschieben».

Die afrikanischen Asylanten sollen dann zwischen der Ausreise nach Ruanda und der Inhaftierung in einem regulären israelischen Gefängnis wählen können. So läuft das in Israel!

Das Flüchtlingshilfswerk UNHR äußerte sich in einer Stellungnahme »zutiefst besorgt».

WOW! Ein Land, das sich immer als einzige Demokratie in der Region darstellt, reagiert nun so. WAS sagen unsere deutschen Gutmenschen dazu? – Natürlich nichts. Israel kann machen, was es will … oder nicht?


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Quellen:

unhcr.org/news/press/2017/11/5a0f27484/unhcr-concerned-israels-refugee-relocation-proposals.html

zeit.de/politik/ausland/2017-11/israel-benjamin-netanjahu-fluechtlinge-abschieben-asylpolitik

pmo.gov.il/English/MediaCenter/Spokesman/Pages/spoke_start191117.aspx

Foto: Pixabay.com

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2 Kommentare

  1. Leider haben wir keine Wüste. Da könnte man zu aller erst die Verantwortlichen hin schicken. Bei uns wartet man lieber, bis das Sozialsystem zusammen gebrochen ist. Vielleicht kommt ja auch der Finanzcrash zuvor. Kann man nur hoffen, dass die Meute dann freiwillig geht.

  2. 40.000 goldstücke..nur?
    kein problem. Allein sachsen baut jedes jahr 1.500 sozialwohnungen, die zwar nicht reichen. Aber es sterben ja noch hunderttausende deutsche. Zum glück der goldstücke auch viele in städtischen wohnungen.
    da selbst unsere GEZ gebildeten nachbarinnen der meinung sind das deutsche obdachlose ja gar keine wohnung wollen, kann man die wohnung schliesslich an diese goldstücke zur kostenfreien benutzung und 24/7 service bis lebensende freigeben.

Kommentare sind geschlossen.