Afghanin: „Ich wünsche mir die Taliban zurück“

Begreift es endlich: Man kann Demokratie und West-Kultur einem fremden Land nicht „einbomben“, wenn das die Menschen nicht wollen!

 

 

Syrien, Irak, Afghanistan, Korea, Vietnam: Die westlichen Besatzer haben nie die Kultur derer verstanden, denen sie ihre Demokratie einbomben wollten. Deshalb verlieren sie diese Kriege.

Lesen Sie folgendes bitte genau durch. Dieses Beispiel illustriert SEHR gut, WARUM fremde Mächte in diesen Ländern nichts zu suchen haben und die Kultur niemals verstehen können.

„Regierung“ gilt als Schimpfwort

2007: Provinz Helmand (Afghanistan), britische Zuständigkeit

Hier haben Stämme und Warlords haben das Sagen. „Regierung“ gilt als Schimpfwort.

Doch die quasi Besatzer, die Briten, wollen den Einheimischen dennoch die Vorzüge einer funktionierenden Regierung zeigen.

Sie nehmen die Arbeit an einem 420.000 Pfund (knapp 500.000 Euro) teuren Vorzeige-Park am Rande von Lashkar Gah auf. Ein Riesenrad, Baumalleen, Spielplätze, Imbissbuden und vieles mehr.

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„Diese Kultur existiert hier nicht“

Der „Park für Frauen“ soll mehr Lebensqualität bringen und eine Oase der Frauen nach dem „Joch“ der Taliban.

Doch die Realität sieht anders aus: Der Park ist komplett leer.

Ghulam Ghafari, ein Einwohner: „Das war kein passender Ort um einen Park für Frauen zu bauen, damals nicht und heute nicht. Denn die Menschen von Helmand sind noch nicht soweit, was Bildung, Kultur und soziale Reformen angeht. Frauen würden nie soweit weg von zuhause gehen. Sie würden nicht zu Picknick-Plätzen oder in Parks gehen, um Spaß zu haben. Diese Kultur existiert hier nicht.“

Ghafari bringt es auf den Punkt: Diese Kultur existiert hier nicht und kann auch nicht „eingebombt“ werden.

Doch die Briten verstehen die Kultur in der Provinz nicht.

Man kann Demokratie nicht „einbomben“

Tatsächlich haben die Offiziellen aus England nur einen vagen Plan: Ein System, das aussieht, wie bei uns in Europa um eine Regierung aufzubauen. So sponsern sie einfach ein korruptes System und machen es dadurch noch korrupter.

Sie und auch die Amerikaner begreifen nicht: Man kann Demokratie und West-Kultur einem fremden Land nicht einbomben, wenn es die Menschen nicht wollen!

Für uns mag die „Demokratie“ wohl das „Allglückselige“ sein. In einem Land aber, in dem seit Jahrtausenden Clan- und Stammesführer das Wort haben, jedoch nicht.

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„Wir wollen keine Demokratie“

Ich selbst habe in verschiedenen arabischen Ländern immer und immer wieder gehört, dass die Menschen KEINE Demokratie wollen. Für sie ist Demokratie korrupt, verlogen und kapitalistisch geprägt. Ihre Stammes- und Clanführer sind für sie die Entscheider. Das ist seit jeher so. Basta!

Taliban-Gerechtigkeit

Ähnlich ist es mit Justizverfahren. In Afghanistan gilt in weiten Teilen des Landes die Taliban-Justiz: Nach dem Freitagsgebet halten sie in den Dörfern Gericht.

Ein Taliban-Kommandeur: „Wenn eine Seite die andere beschuldigt, hören wir uns beide Parteien an. Wir warten ab, bis beide ausgesprochen haben. Dann laden wir sie zu einem Termin vor und verkünden das Urteil. Wir lösen die Probleme der Menschen ein für alle mal. Niemand muss noch einmal zurückkommen. Unsere Gerechtigkeit ist endgültig.“

Frank Ledwigde, Provincial Reconstruction Team (britisches Wiederaufbau-Team) bestätigt dies: „Der Unterschied zwischen den Taliban und uns wurde mir sehr klar, als ich mit einer relativ westlich orientierten Helamdi-Frau diskutiert habe. Sie sagte: ‚Ich denke an die Herrschaft der Taliban zurück, als sie Samstags noch Leute hingerichtet haben. Manchmal wünsche ich mir diese Tage zurück.‘ Sie hat sich vor allem nach Sicherheit gesehnt. Ihre Kinder sollten nach draußen gehen können, ohne die Angst vor einer Entführung. Und die Herrschaft der Taliban hat das gewährleistet.“

Die improvisierte Rechtsprechung ist nur ein Beleg dafür, dass die Taliban vor der Nase der Briten immer neue Unterstützer fanden, die sich ihr brutales Regime zurückwünschten.



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Die Briten versagten in ihrem Einsatz in Afghanistan auf ganzer Linie

Frank Ledwigde: „Niemand von uns hatte die geringste Idee, was draußen los war. Niemand konnte einer der Landessprachen. Niemand hatte eine Ahnung wie das Leben außerhalb des Stacheldrahtes funktionierte.“

Die britische Regierung vergaß bei der komplexen Mission, Personal mit dem nötigen Hintergrundwissen in die Region zu schicken. Weder das Außenministerium noch die Abteilung für Auswärtige Entwicklung schickten auch nur einen Mann, der die Provinzsprache verstand.

Jabbar, Einwohner von Helmand: „Haben sich die Briten, als sie gekämpft haben, nicht gefragt, warum wir so ein Leid verdient hatten?“

Sie hatten vergessen die Herzen und Köpfe der Menschen zu erobern. Mit Bomben, Tod und Zerstörung geht das nicht.

Die Briten zogen sich dann auch folgerichtig aus Helmand zurück und überließen die Aufgaben den Amerikanern und der Afghanischen Armee, die bis heute gegen die Taliban kämpfen.

 

 

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Quelle:

Afghanistan, die gescheiterte Befreiung (2), Spiegel TV Geschichte

Foto: Pixabay.com (Symbolbild)

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